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Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden

27. September 2017
von Cenk Yavuz
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Smartphone bei der Arbeit aus dem Blickfeld befördern

Kann jemand nie die Finger vom Smartphone lassen,
leidet darunter irgendwann auch die Arbeit. Das hat Christian Montag,
Professor für Psychologie an der Universität Ulm, in einer Studie
herausgefunden. Berufstätige sollten das Gerät daher zumindest ab und
zu vom Schreibtisch und aus dem Sichtfeld befördern, rät er – es also
in der Schublade oder in der Aktentasche verschwinden lassen. Es
lautlos zu stellen oder umzudrehen, hilft dagegen nicht: Schon der
Anblick des Geräts reicht meist aus, um den Smartphone-Nutzer
abzulenken.

27. September 2017
von Cenk Yavuz
Kommentare deaktiviert für Brandenburgs Bildungsminister Baaske tritt zurück

Brandenburgs Bildungsminister Baaske tritt zurück

Potsdam (dpa) – Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) hat
seinen Rücktritt vom Ministeramt erklärt. Ausschlaggebend seien
private Gründe, teilte ein Sprecher des Bildungsministeriums am
Dienstag mit und bestätigte damit Medienberichte.

Der 59-jährige Baaske hatte erst kürzlich zum zweiten Mal geheiratet.
Es seien «rein private Gründe», sagte auch Regierungssprecher Florian
Engels. Den Rücktritt habe Baaske am Morgen gegenüber der Fraktion
erklärt.

Nachfolgerin als Ministerin solle die ehemalige Bildungsministerin
von Schleswig-Holstein, Britta Ernst (SPD), werden, hieß es weiter.
Ernst habe sich der Fraktion am Dienstag bereits vorgestellt. Sein
Landtagsmandat will Baaske nach Angaben aus dem Ministerium behalten.

Der 59-Jährige gilt als einer der einflussreichsten Politiker der SPD
in Brandenburg. Er wurde in Bad Belzig geboren und ist seit 1989
Mitglied der SPD. Von 2002 bis 2004 sowie 2009 bis 2014 war er
Arbeitsminister des Bundeslandes, dazwischen SPD-Fraktionschef. Seit
2004 ist er zudem Mitglied des Landtags.

27. September 2017
von Cenk Yavuz
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Viele fürchten unflexible Arbeitgeber

Bei der Rückkehr aus der Elternzeit sehen Menschen
in Deutschland noch viele Probleme. Das geht aus einer Yougov-Umfrage
im Auftrag der Jobbörse Monster hervor. Insgesamt glauben demnach nur
28 Prozent der Teilnehmer, dass Arbeitgeber Eltern beim
Wiedereinstieg genug unterstützen. Gut die Hälfte (51 Prozent)
fürchtet, dass Unternehmen keine flexiblen Arbeitszeiten für Eltern
bieten. Und knapp zwei von fünf glauben, dass Eltern Kinder nicht
kurzfristig mit ins Büro bringen dürfen (39 Prozent).

Weitere mögliche Hindernisse sind die Kollegen und die direkten
Vorgesetzten: 38 Prozent der Teilnehmer halten es zum Beispiel für
denkbar, dass die Kollegen sich ausgenutzt fühlen, weil sie im
Notfall mehr arbeiten müssen. Und jeder Vierte (26 Prozent) sieht
Druck vom Chef als Problem – etwa, weil der den Eindruck vermittelt,
dass Mütter und Väter nach der Elternzeit nicht mehr so belastbar
sind wie vorher.

Für die Studie hat Yougov Ende Juni rund 2000 Menschen ab 18 Jahren
befragt.

26. September 2017
von Constantin2
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Der Streit zwischen Neymar und Cavani

 

Edinson Cavani zu Neymar: „Glaubst du, du bist Messi?“

Neymar und Edinson Cavani – die beiden Streithähne bei Paris St.-Germain bestimmen seit ihrem Elfmeter-Zoff die Schlagzeilen beim Champions-League-Gegner des FC Bayern München. Dementsprechend liegt der Verdacht nahe, dass Cavani mit seinem giftigen Spruch nur laut gesagt hat, was ein Großteil der Mannschaft über Neuankömmling Neymar dachte.

 

Schlechte Stimmung wegen Neymar

Ob der Star aus Uruguay das komplett ernst oder scherzhaft gemeint hat, sei mal dahingestellt. Die Stimmung in der PSG-Kabine ist seit dem Wechsel von Neymar alles andere als berauschend.         Es müssen viele Spieler wechseln, denn PSG muss für Neymar und Mbappe noch ca. 400.000.000€ bezahlen.

 

Versuch den Streit zu schlichten

Der Trainer organisierte extra zum Anlass des 33. Geburtstags von Kapitän Thiago Silva ein gemeinsames Essen des ganzen Teams, jedoch kam Edinson Cavani nicht. Der 2. Versuch scheiterte ebenfalls, Dani Alves lud zum Essen in ein Nobelrestaurant ein aber die Stimmung dort glich der Stimmung einer Beerdigung.

PSG-Boss machte Cavani ein Angebot, wenn er Neymar alle Elfmeter schießen lässt, dann würde er 1 Millionen Euro mehr Gehalt bekommen. Dies lehnte der Stürmer jedoch ab. Der Trainer von PSG meinte das er spontan entscheiden würde, wer die Elfmeter schießt.

 

26. September 2017
von Nora
Kommentare deaktiviert für Auf nach Jamaika – und mit welchen Leuten? Von Tim Braune und Teresa Dapp, dpa

Auf nach Jamaika – und mit welchen Leuten? Von Tim Braune und Teresa Dapp, dpa

Die SPD will sich in der Opposition von ihrer historischen Wahlpleite
erholen. Merkel muss sich deshalb mit Liberalen und Grünen an einen
Tisch setzen. Das Gerangel um begehrte Kabinettsposten läuft schon.

Berlin (dpa) – Nach dem Wahl-Beben gibt es nur zwei mögliche
Regierungen: die große Koalition oder Jamaika. Doch die SPD hat einem
erneuten Bündnis mit der Union schon eine Absage erteilt. Mal sehen,
ob SPD-Chef Martin Schulz hart bleibt. Aber sollte es mit CDU, CSU,
FDP und Grünen klappen, wer würde dann Deutschland im Kabinett Merkel
IV regieren? Eine Übersicht:

ANGELA MERKEL (CDU/63): Bleibt Kanzlerin. Auch wenn ihre CDU über
acht Prozentpunkte gegenüber 2013 einbüßte. Merkel dürfte pragmatisch
sein. Kohle-Ausstieg? Könnten die Grünen bekommen. Ausstieg aus
Diesel und Benziner? Eher nicht. Da würden ihr CSU-Chef Horst
Seehofer und die Autolobby aufs Dach steigen. Apropos Seehofer. Er
stürzte in Bayern unter 40 Prozent mit der CSU ab. Ein Jahr vor der
Landtagswahl könnte es ihm besonders schwerfallen, mit den Grünen in
Berlin zu regieren. Das schränkt Merkels Beinfreiheit ein. Aus dem
CDU-Präsidium verlautet, Merkel wolle auf jeden Fall die neue
Regierung in ruhiges Fahrwasser führen. Vielleicht leite sie zur
Mitte der Wahlperiode einen Wechsel ein oder gebe den Parteivorsitz
2020 ab und mache den Weg frei für die Nachfolge zur nächsten Wahl.

WOLFGANG SCHÄUBLE (CDU/75): Die FDP dürfte in Koalitionsverhandlungen
Anspruch auf das Finanzministerium erheben. Die Lammert-Nachfolge als
Bundestagspräsident dürfte für Schäuble eine ernsthafte Option sein.
Der dienstälteste Abgeordnete gilt als leidenschaftlicher
Parlamentarier. Von den vielen Spitzenämtern, die Schäuble in der
Vergangenheit ausgeübt hatte, dürfte ihm der Fraktionsvorsitz bei der
Union am meisten Spaß gemacht haben. Schäuble ist aber auch jemand,
der gern regiert und gestaltet. Und der Umbau der Euro-Zone ist in
den nächsten Jahren eine schwierige und reizvolle Aufgabe.

URSULA VON DER LEYEN (CDU/58): Ihr PR-getriebener Umgang beim
Bundeswehr-Skandal um rechte Umtriebe in der Truppe hat ihr
Macherin-Image angekratzt. Seitdem begegnen ihr viele in der
Bundeswehr mit Misstrauen, sie würde trotzdem gern
Verteidigungsministerin bleiben. Eine wichtige Rolle dürfte sie
jedenfalls auch in Zukunft spielen.

PETER ALTMAIER (CDU/59): Merkels Allzweckwaffe. Auch bei den
Verhandlungen über ein Jamaika-Bündnis und darüber hinaus dürfte er
eine wichtige Rolle spielen dürfte. Ihm wird jederzeit ein
Ministerposten zugetraut.

JOACHIM HERRMANN (CSU/61): Bayerns Innenminister war der
Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl. Ziel von CSU-Chef
Horst Seehofer ist es, für Herrmann das Bundesinnenministerium zu
«erobern». Unklar ist, ob das gelingt. Da Herrmann nun trotz seines
ersten Listenplatzes kein Bundestagsmandat erhält, dürfte es für ihn
noch schwieriger werden.

THOMAS DE MAIZIÈRE (CDU/63): In der Flüchtlingskrise geriet der
Innenminister unter Druck, weil es im zuständigen Bundesamt nicht
rund lief. Sollte Finanzminister Schäuble doch seinen Posten räumen,
könnte de Maizière das Haus der Zahlen reizen. In Sachsen war er von
2001 bis 2002 Finanzminister. Ansonsten vielleicht wieder Manager im
Kanzleramt?

ANDREAS SCHEUER (CSU/42): Sollte die CSU in einer künftigen Koalition
drei Ministerien besetzen dürfen, könnte der Generalsekretär von
Seehofer mit einem Ministerposten belohnt werden.

GERD MÜLLER (CSU/62): Die Arbeit des bisherigen
Bundesentwicklungsministers Gerd Müller wird nicht nur CSU-intern
sehr geschätzt. Insofern kann der Schwabe durchaus auf eine
Verlängerung im Bundeskabinett hoffen.

CHRISTIAN LINDNER (FDP/38): Der FDP-Chef trat in der «Elefantenrunde»
nach der Wahl selbstbewusst auf. Lindner, der im Muskelshirt die
coolste Kampagne aller Spitzenleute organisierte, wird – erst einmal
– Fraktionschef der Liberalen im Bundestag.

WOLFGANG KUBICKI (FDP/65): Das einstige «enfant terrible» der
FDP verlässt sein heiß geliebtes Schleswig-Holstein, um in den
Bundestag zu kommen. Nach Lindner ist er unangefochten die Nummer 2
bei den Liberalen. Der Steuerstrafanwalt traut sich auch das
Finanzministerium zu, Wirtschaft oder Innen sind aber auch denkbar.

ALEXANDER GRAF LAMBSDORFF (FDP/55): Der Liberale mit dem großen Namen
ist der Europa-Experte der FDP und einer der Vize-Präsidenten des
EU-Parlaments. Wäre für das Außenministerium fachlich prädestiniert,
müsste sich aber in Koalitionsverhandlungen erst mal beweisen. Und
wer weiß, ob die FDP das Außenamt überhaupt will oder bekommt.

NICOLA BEER (FDP/47): Die ehemalige hessische Kultusministerin könnte
für das Bildungsressort infrage kommen. Im Wahlkampf trommelten die
Liberalen, Deutschland brauche die weltbeste Bildung. Ihre interne
Konkurrentin um den Posten ist die Hamburger FDP-Frontfrau
KATJA SUDING.

CEM ÖZDEMIR (GRÜNE/51): Parteichef will der Spitzenkandidat nicht
noch einmal werden. Er gilt schon lange als möglicher Außenminister,
aber als Nummer Drei in einer Jamaika-Koalition dürfte das fraglich
sein. Sollten nur zwei Ministerien an die Ökopartei gehen, könnte
Özdemir kaum mit Co-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt ins Kabinett –
der linke Parteiflügel würde einen Posten beanspruchen. In so einem
Fall oder wenn Jamaika scheitert, käme der Fraktionsvorsitz für ihn
infrage. Die Grünen wollen aber drei Ministerien.

KATRIN GÖRING-ECKARDT (GRÜNE/51): Die Spitzenkandidatin hat im
Wahlkampf ein «Superministerium» für Verbraucher-, Umwelt- und
Klimaschutz, Landwirtschaft, Energie und Digitalisierung gefordert –
und das solle grün besetzt werden. Von ihr selbst? In Kombination mit
dem Agrar- oder Verkehrsministerium, das zum Beispiel der linksgrüne
Fraktionschef ANTON HOFREITER besetzen könnte, könnte die Ökopartei
dann etwas bewegen. Abgesehen davon hat Göring-Eckardt ein stark
sozialpolitisches Profil, auch das käme infrage. Als mögliche grüne
Entwicklungsministerin wird außerdem CLAUDIA ROTH ins Spiel gebracht.

26. September 2017
von Nora
Kommentare deaktiviert für Bewertungen auf Arbeitgeberportalen brauchen gute Argumente

Bewertungen auf Arbeitgeberportalen brauchen gute Argumente

Düsseldorf (dpa/tmn) – Gute Noten auf Bewertungsportalen für
Arbeitgeber haben teilweise großen Einfluss auf mögliche Bewerber.
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Verfasser der
Bewertungen Kompetenz und konkrete Argumente mitbringen. Eher
allgemeine, pauschale Kommentare verbessern die Attraktivität von
Arbeitgebern dagegen nur – auch wenn sie extrem positiv sind. Das
haben Forscher der Universität Düsseldorf herausgefunden, deren
Studie nun in «Personal Quarterly» (Ausgabe 4/2017) erschienen ist.

Grundlage der Studie war ein Experiment mit 165 Schülern, die im
April 2017 kurz vor ihrem Abschluss standen. Gut zwei Drittel von
ihnen (67 Prozent) vertrauten Kommentaren und Bewertungen auf
entsprechenden Portalen im Netz. Für diese Zielgruppe war ein
potenzieller Arbeitgeber vor allem dann attraktiv, wenn positive
Bewertungen von Mitarbeitern des Unternehmens stammen und sie gute
Argumente enthalten.

Unkonkrete Kommentare von Mitarbeitern einer Firma haben dagegen
deutlich geringere Wirkung – im Gegensatz zu Kommentaren anderer
Bewerber, die nicht bei dem Unternehmen arbeiten, dafür aber Fakten
und Argumente mitbringen: Diese haben wieder eher großen Einfluss.

26. September 2017
von Nora
Kommentare deaktiviert für FDP: Keine Koalition um jeden Preis – Aber was dann? Von Ruppert Mayr, dpa

FDP: Keine Koalition um jeden Preis – Aber was dann? Von Ruppert Mayr, dpa

Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner hatten bereits ersten Kontakt
am Rande der Elefantenrunde im Fernsehen. Ein halbes Dutzend Anrufe
gingen in der FDP-Zentrale ein. Thema: Regierungsbildung.

Berlin (dpa) – Wolfgang Kubicki greift an diesem Montagmorgen nicht
einfach nur so eine Krawatte aus dem Kleiderschrank. Nein, er greift
sich bewusst die dezente, grüne. Die habe er schon bei den
Verhandlungen zu einer Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen in
Schleswig-Holstein getragen. Und auch jetzt sei sie als «erste
vertrauensbildende Maßnahme» zu verstehen, sagt der FDP-Vize in
Richtung Grüne.

Es seien aber die Grünen, die jetzt zunächst ihrer Basis erklären
müssten, weshalb sie auf die FDP im Wahlkampf so eingedroschen
hätten, sagt Christian Lindner. Der FDP-Chef gibt sich am Tag nach
dem fulminanten Comeback der FDP im Bundestag staatstragend und
auffällig besonnen. Nachdem er bislang oft leger mit weißem Hemd und
offenem Kragen daherkam, trägt er nun Krawatte.

Offenbar gab es schon einen ersten Kontakt mit der Kanzlerin am Rande
der Elefantenrunde im Fernsehen. Und im Hans-Dietrich-Genscher-Haus
ging ein halbes Dutzend Anrufe zum Wahlausgang ein. Vor den
zahlreichen Kameras in der Bundespressekonferenz demonstrieren die
FDP-Spitzen Lindner, Kubicki und Generalsekretärin Nicola Beer, dass
ihnen bewusst ist, welche staatspolitische Verantwortung die
Liberalen jetzt haben. Weiterlesen →

26. September 2017
von Nora
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«Kletterdiebe» eröffnen internationales Kinderfilmfestival

Chemnitz (dpa) – Mit einer europäischen Erstaufführung beginnt an
diesem Montag das internationale Kinderfilmfestival «Schlingel» in
Chemnitz. Der chilenische Beitrag «Kletterdiebe» werde in Gegenwart
des Regisseurs Guillermo Helo und der Hauptdarstellerin Michelle
Mella im Chemnitzer Opernhaus gezeigt, teilte das Festival am Samstag
mit. Der Film mit dem Originaltitel «Niñas Araña» erzähle die
Geschichte von drei Mädchen, die sich danach sehnen, der Armut ihrer
Slums zu entkommen. Wenn sie in die Apartments Reicher einbrechen und
es sich dort gut gehen lassen, scheint sich dieser Traum zu erfüllen.

Bei der 22. «Schlingel»-Ausgabe sind bis zum 1. Oktober knapp 160
Filme aus 51 Ländern zu sehen. 126 Streifen bewerben sich um einen
der 19 Preise in den Kategorien Kinderfilm, Juniorfilm, Jugendfilm,
Animationsfilm, Blickpunkt Deutschland sowie Kurzfilm. Das Thema
Inklusion, Handicap und Anderssein zieht sich wie ein roter Faden
durch das Programm. Hauptpreise sind der mit 12 500 Euro dotierte
Europäische Kinderfilmpreis, den eine internationale Kinderjury
vergibt, sowie ein Preis der Sächsischen Landesanstalt für privaten
Rundfunk und neue Medien (10 000 Euro).

26. September 2017
von Nora
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Britische Songwriterin gewinnt Preis bei Reeperbahnfestival (Foto – aktuell)

Hamburg (dpa) – Die britische Singer-Songwriterin Jade Bird hat am
letzten Tag des Reeperbahnfestivals den Anchor-Award erhalten. Die
junge Londonerin sei außergewöhnlich, natürlich und habe ein hohes
Maß an Professionalität, sagte der Jury-Vorsitzende Tony Visconti,
Produzent zahlreicher David-Bowie-Alben, am Samstag. «Sie hat eine
großartige Zukunft vor sich.»

Sieben Kandidaten aus Großbritannien, Kanada, Dänemark und
Deutschland waren in diesem Jahr ins Rennen um den Preis gegangen –
ausgewählt aus 50 internationalen Bewerbungen. Bis Freitag gaben die
Nominierten ihre Konzerte im Imperial-Theater und im Molotow.

Das Reeperbahnfestival gilt nach Angaben der Organisatoren als
größtes Clubfestival Europas. Mit bis zu 40 000 Gästen hatten die
Veranstalter bei der diesjährigen Ausgabe an den vier Tagen
gerechnet. Einer der Höhepunkte war am Freitagabend der Auftritt des
früheren Oasis-Sängers Liam Gallagher im Club Docks, bei dem der
Brite vor begeisterten Fans Oasis-Klassiker wie «Wonderwall» und
Songs seines ersten Solo-Albums «As You Were» präsentierte.

Rund 400 Bands hatten sich zu Auftritten an 70 verschiedenen Orten
angekündigt. Sie boten einen bunten Mix aus Pop-, Rock-, Soul-,
Folk-, Indie- oder Elektro-Musik. Neben diversen Konzerten in Clubs
und Bars auf St. Pauli sollte am Samstagabend auch die
Elbphilharmonie zum Schauplatz des Festivals werden. Das Festival war
zugleich wieder eine Austauschplattform der Musikwirtschaft.

26. September 2017
von Nora
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Bundespräsident/ Steinmeier: Inklusion ist gelebte Demokratie

Berlin (dpa) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier fordert mehr
Anstrengungen für die Inklusion Behinderter. «Es verträgt sich nicht
mit unserer Demokratie, wenn Menschen ausgeschlossen werden. Es
widerspricht unserer Vorstellung von einer offenen Gesellschaft, wenn
Menschen im Alltag auf Hürden stoßen, die sie daran hindern, am
öffentlichen Leben teilzunehmen», sagte Steinmeier am Freitag in
Berlin.

«Inklusion, das ist gelebte Demokratie», betonte er laut
Redemanuskript bei einer Veranstaltung zum 50-jährigen Bestehen der
Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe. Inklusion dürfe nicht zum
Sparmodell umfunktioniert werden. Das gelte besonders für die
Schulen. «Der gemeinsame Unterricht leidet darunter, wenn es an
geeigneten Räumen, an barrierefreien Texten oder an gut ausgebildeten
Lehrkräften mangelt.»

Es müsse aber auch mehr über gelungene Inklusion gesprochen werden,
sagte Steinmeier. «Natürlich gibt es Schwierigkeiten, natürlich gibt
es auch Konflikte», betonte er. Das sei aber kein Grund, alles
schlechtzureden und das Prinzip Inklusion zu verdammen.

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch an allen gesellschaftlichen
Aktivitäten teilhaben kann, unabhängig von Alter, Herkunft, Religion
oder einer eventuellen Behinderung.