Schulbesuch für Kinder illegaler Zuwanderer geplant
Geschrieben von schueler am 17. März 2010 | Abgelegt unter Allgemein, Politik, Schule
München - Die Bundesregierung plant nach einem
Zeitungsbericht, dass künftig Kinder illegaler Zuwanderer am
Schulunterricht teilnehmen können, ohne Angst vor Entdeckung haben zu
müssen. «Wir wollen den Kindern sowohl den Besuch von Schulen als
auch den von Kindergärten ermöglichen», sagte die
Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria
Böhmer (CDU), der «Süddeutschen Zeitung» (Freitag). Dazu solle das
Aufenthaltsrecht geändert werden.
Bisher müssen Lehrer und andere Staatsdiener den Ausländerbehörden
melden, wenn sie im Dienst erfahren, dass sich ein Kind ohne die
nötigen Papiere im Land aufhält. Dies kann die Entdeckung und
Abschiebung der Familie zur Folge haben. In einzelnen Ländern wie
Bayern bestehe sogar eine Schulpflicht für die Kinder, gleichzeitig
aber die Meldepflicht der Pädagogen, sagte Böhmer. «Hier müssen wir
jede Unsicherheit der Lehrer beseitigen.» Nach Böhmers Worten findet
das Vorhaben Unterstützung in beiden Koalitionsfraktionen.
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