Die Verhandlungskommissionen von CDU, CSU und FDP
Geschrieben von schueler am 6. Oktober 2009 | Abgelegt unter Politik
Berlin (dpa) - Jeweils neun Vertreter von CDU, CSU und FDP sitzen
in der großen Koalitionsrunde, die den Vertrag zur Bildung der neuen
schwarz-gelben Regierung für die nächsten vier Jahre aushandelt.
CDU: An der Spitze der Delegation steht Kanzlerin ANGELA MERKEL.
Die stellvertretenden Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten
JÜRGEN RÜTTGERS (Nordrhein-Westfalen), CHRISTIAN WULFF
(Niedersachsen) und ROLAND KOCH (Hessen) repräsentieren die Länder.
Innenminister WOLFGANG SCHÄUBLE, Kanzleramtschef THOMAS DE MAIZIÈRE
und Bildungsministerin ANNETTE SCHAVAN könnten auch Mitglieder des
neuen schwarz-gelben Kabinetts sein. CDU-Generalsekretär RONALD
POFALLA dürfte Arbeitsminister werden. Die CDU-Parlamentarier
repräsentiert Unions-Fraktionschef VOLKER KAUDER.
CSU: Die Bayern werden von Ministerpräsident HORST SEEHOFER
angeführt, der aber in München bleiben will. Die CSU-Landesgruppe
schickt ihre Bundesminister KARL-THEODOR ZU GUTTENBERG (Wirtschaft)
und ILSE AIGNER (Agrar) in den Verhandlungen, die in der Regierung
bleiben dürften. Landesgruppenchef PETER RAMSAUER könnte für den
Fall, dass die CSU drei Minister stellt, ins Kabinett wechseln. Der
Rest ist bayerische Politprominenz: CSU-Generalsekretär ALEXANDER
DOBRINDT, die Landesminister MARKUS SÖDER (Umwelt) und GEORG
FAHRENSCHON (Finanzen) sowie die Vize-Parteichefinnen BEATE MERK und
BARBARA STAMM.
FDP: Leitfigur ist Parteichef GUIDO WESTERWELLE, der als
designierter Außenminister gilt. RAINER BRÜDERLE und HERMANN OTTO
SOLMS können sich Hoffnung auf die Posten als Wirtschafts- oder
Finanzminister machen. Chancen haben auch SABINE LEUTHEUSSER-
SCHNARRENBERGER auf das Innen- oder Justizressort und die Ex-
Generalsekretärin CORNELIA PIEPER auf das Bildungsministerium. Auch
die bisherige Verteidigungsexpertin BIRGIT HOMBURGER gilt als
potenzielle Minister-Kandidatin. Weiter mit von der Partie:
Generalsekretär DIRK NIEBEL, NRW-Vize-Ministerpräsident ANDREAS
PINKWART und sein niedersächsischer Amtskollege PHILIPP RÖSLER.
Keine Kommentare »