Interview mit Mad Flame

Geschrieben von rosenthal am 31. Januar 2007 | Abgelegt unter Allgemein, Musik

Wie heißt du (Künstlername)?

Ich heiße Mad Flame a.k.a Lionel Goolsby

Wie lange machst du schon Musik?
Ich habe mit 13 Jahren (1993) angefangen meine eigenen Texte auf amerikanisch zu schreiben.

Wie bist du dazu gekommen Musik zu machen?
Als ich klein war, hatte mein Bruder schon seine eigenen Texte geschrieben und diese auch auf Tape aufgenommen. Dann habe ich selbst Lust dazu bekommen und habe mein eigenes Ding gestartet.

Machst du alleine Musik oder bist du Teil einer Band/Gruppe?
Momentan bin ich Teil einer Gruppe, welche sich „Team TakeOver“ nennt.
Zu dieser Gruppe gehören „Strezz“ und „Yung A“.
Zusammen haben wir dann Team TakeOver im Jahre 2003 gegründet.

Hast du schon mit anderen Künstlern zusammen gearbeitet?
Ja, früher war ich in einer anderen Gruppe. Erst hießen wir Undercover, dann Medium und zum Schluss „Rapaholic’z”.
Doch dann wollte ich Solo starten und trennte mich von der Gruppe.
Danach habe ich auch noch mit anderen Rap Künstlern zusammen gearbeitet wie z. B. Lil’ TC, New Law, Nimah usw.
Aktuell arbeitet ich an meinem Mixtape „South Side“ - welches im Sommer 2007 erscheinen soll, auf welchem „LOW, Keno, New Law und andere Künstler“ vertreten sind.

Wie kommst du auf die Ideen, um deine Texte zu schreiben?
Meistens sind es Geschichten, Situationen oder Ereignisse, die passiert sind. Manchmal passiert etwas, was dich an eine Situation erinnert und dann schreibe ich einfach darüber.
Manchmal überkommt mich auch einfach eine Lust oder ein Gefühl und dann schreibe ich einfach los.

Bekommst du Anerkennung für deine Kunst/Arbeit?
Ja, meistens schon. Es gibt nur manche Ausnahmen, bei denen Leute neidisch auf deine Lieder oder deinen Ruhm sind und es dir nicht gönnen.
Andere Künstler schätzen deine Musik oder Arbeit sowieso anders ein. Von den meisten Künstlern bekomme aber ich positive Resonanz.

Wieso drücken sich Rapper meistens mit Ausdrücken oder Verbaler Wortwahl aus?
Meistens ist das so, weil Sie so reden, wie sie in Ihrem Bezirk/Viertel sprechen. Sie sind nichts anderes gewöhnt und wurden nie besserem belehrt. Es ist unsere Weise uns richtig auszudrücken.

Muss ein Rapper kriminell oder gewalttätig sein, um in seinem Milieu anerkannt zu werden oder mit halten zu können?
Nicht immer. Denn es gibt verschiedene Arten von Rappern/Künstlern. Manche werden ganz unbewusst dort hineingeboren und manche verstellen sich so.
Man sollte als Mensch immer so sein, wie man ist. Niemals sich verstellen. Deswegen lassen wir uns nichts in den Mund legen und reden offen über alles.

Wie sieht deine Zukunft als Musiker aus?
Jeder Musiker sieht sich irgendwann mal ganz oben. Aber die Frage ist, ob er es auch dort hin schafft. Ich versuche meine Musik so zu etablieren, dass es auf dem Musikmarkt Platz und Hörer findet.
Ich würde solange Musik machen, bis ich damit nicht zufrieden wäre und in meiner Musik keine Hoffnung sehen würde.
Denn einerseits möchte jeder Rapper dort hin, wo er in Kindheit nie hin konnte. In uns liegt viel Verantwortung, denn viele Kinder und Jugendliche hören sich die Musik an und motivieren oder inspirieren sich daran. Deswegen machen wir Musik nicht nur für uns, sondern für Leute die es brauchen. Menschen die jedes Wort fühlen und die gleichen Probleme hatten oder haben. Deswegen werde ich noch lange Musik machen, um vielen Menschen zu helfen.

Kann man deine Musik irgendwo hören oder kaufen?
Ja, erstens kann man meine Musík aktuell auf www.myspace.com anhören und downloaden.

Hier auch der direkte Link: http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=126987808

Ansonsten ist mein Mixtape in arbeit und kann diesen Sommer im Peoples Place, Titos und anderen Hip Hop und Musik Geschäften kaufen.

Hast du irgendwas was du deinen Fans oder Hörern mit auf den Weg geben willst?
Ja, ich kann nur jedem, der ein Ziel hat, raten dieses versuchen zu erreichen. Egal wie schwer der Weg dort hin ist. Aber jeder Traum hat ein Ende. Nichts ist unmöglich. Man muss nur stark genug daran glauben und fleißig darauf hin arbeiten, dann erreicht man es auch irgendwann.

Ich bedanke mich für das Interview und hoffe, dass deine Musik dir Erfolg und Spaß bringt.
Danke schön, ich bedanke mich auch für das Interview und möchte allen Leuten danken, die sich die Mühe geben, dieses Interview mitzuverfolgen und Interesse an Musik haben. Ohne euch wäre es nie möglich, Musik auf der ganzen Welt zu vermarkten.
Der Ruhm liegt in jedem einzelnen von euch.

mad flam.jpg

- Mad Flame -

Ein Kommentar zu “Interview mit Mad Flame”

  1. am 16. Februar 2007 um 16:09 1.Julia schrieb …

    Ich kenne “MAD FLAME” und mein Kommentar zum dem was ich gelesen habe und was ich weiß:

    Er wird es noch weit bringen und dafür wünsche ich ihm viel Glück.

    Hauptsache: Nicht abheben

    PEACE

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