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Stiftung will Kinder mit Informatik in Berührung bringen

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Kinder in deutschen Kitas und Grundschulen sollen
lernen, wie Computer funktionieren. Dafür müssen Lehrer und Erzieher
fitgemacht werden. Die Stiftung «Haus der kleinen Forscher» hat am
Donnerstag in Berlin ein entsprechendes Fortbildungsangebot für
Pädagogen gestartet. 20 000 bis 30 000 Fach- und Lehrkräfte sollen in
den nächsten zwölf Monaten beim Thema Informatik qualifiziert werden.
Sie sollen dann Kindern zwischen drei und zehn Jahren helfen,
Informatik zu entdecken: und zwar auch spielerisch, ohne Computer.

Kinder haben ganz banale Fragen zu digitaler Technik, erläuterte der
Vorstand der Stiftung, Michael Fritz. «Wo geht ein Bild hin, wenn man
es löscht? Was passiert im Computer?» Es sei wichtig, Antworten auf
solche Fragen zu haben. Denn Verständnis der Technik trage dazu bei,
dass Kinder sicherer und kritischer mit digitalen Medien umgingen.

Pädagogen fühlten sich oft unsicher, wenn Kinder Fragen zu PCs oder
Smartphones haben, sagte Fritz. Das betrifft nicht nur Erklärungen an
sich, sondern auch die Herangehensweise. Denn zur Frage, ob und wie
oft kleinere Kinder sich mit digitalen Geräten beschäftigen sollten,
gibt es unterschiedliche Standpunkte, gerade auch unter Eltern.

Die Inhalte wurden laut Stiftung an 41 Kitas in Berlin und
Brandenburg getestet. Bis Juni 2018 seien fast 20 Workshops in sechs
Städten geplant. Sie richten sich an Pädagogen in der
Erwachsenenbildung, die danach Erzieher und Lehrer weiterbilden.

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