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Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden

8. Juni 2016
von Rosenthal
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HERZLICH WILLKOMMEN

auf der Homepage der OnlineZeitung der Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden.
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schule_ohne_rassismus

Unsere Schule ist seit 17. Januar 2014  “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”.

Was ist das für ein Projekt?

Wir berichten laufend über die schulischen Aktivitäten …

19. Februar 2018
von Julia
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Spahn: «Leitkultur» muss sich in Bildungspolitik wiederfinden

Berlin (dpa) – CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn plädiert für die
Vermittlung von Anstand und Tugenden als Teil einer Leitkultur an
Deutschlands Schulen. Mindestens genau so wichtig wie Fakten über
Geschichte und Gesellschaft sei die Frage, «ob wir jungen Menschen
vermitteln, wie wir zusammenleben wollen», sagte Spahn der «Neuen
Berliner Redaktionsgesellschaft» (Märkische Oderzeitung und Südwest
Presse, Dienstag). «Da geht es um Anstand, Werte, Tugenden.» Gute
Bildung brauche auch stabile Bindungen. «Das alles halte ich für
einen Teil der Leitkultur.»

Auf die Frage, ob der Bund eine solche «Leitkultur» vorgeben könne,
sagte Spahn: «Das ist eine gesellschaftliche Debatte, die wir führen
müssen, und der Bund kann dabei Vorreiter sein. Wir als Union müssen
den Anspruch haben, die Bildungspartei zu sein, die auch über die
Inhalte redet und nicht nur über Schulformen.» Bildung ist in
Deutschland bislang fast ausschließlich Sache der Bundesländer.

Sollte es zu einer neuen großen Koalition der Union mit der SPD
kommen, wird die CDU nach den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag den
Bildungsminister stellen. Als künftiger Minister wird der bisherige
Gesundheitsminister Hermann Gröhe (56) gehandelt. Welches Amt Spahn
(37) bekommen könnte, ist unklar.

19. Februar 2018
von Julia
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Länder wollen Zulassung für Medizinstudium per Staatsvertrag ändern

Berlin (dpa) – Die Bundesländer wollen die Zulassung zum
Medizinstudium per Staatsvertrag ändern. Sie wollen damit auf ein
Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Studienzulassung
reagieren, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen der Länder
erfuhr. Ihre Kultusminister sehen «unmittelbaren Handlungsbedarf»,
hieß es weiter. In der Kultusministerkonferenz solle die Änderung
oder eine Neufassung eines Staatsvertrags verfolgt werden.

Karlsruhe hatte am 19. Dezember entschieden, dass das Verfahren zur
Vergabe von Medizin-Studienplätzen teils verfassungswidrig ist und
bis Ende 2019 neu geregelt werden muss.

19. Februar 2018
von Julia
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Bundespräsident wünscht sich mehr Ganztagsschulen

Magdeburg/Wolmirstedt (dpa) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
hat bei seinem Besuch in Sachsen-Anhalt für mehr Ganztagsschulen
geworben. «Man muss daraus keine Pflicht machen, aber mehr solche
Angebote wären gut», sagte Steinmeier am Mittwoch. Das
Staatsoberhaupt informierte sich in der Johannes-Gutenberg-Schule in
Wolmirstedt, die vor allem auf selbstständiges Arbeiten der Schüler
setzt und mehrere Werkstätten zur Berufsorientierung anbietet. Für
ihr Konzept war sie im vergangenen Jahr im Wettbewerb «Starke Schule»
ausgezeichnet worden.

«Die Schüler haben hier Möglichkeiten, die bei einer halbtägigen
Beschulung gar nicht möglich wären», sagte Steinmeier. Er nannte
Arbeitsgruppen, Workshops und praktische Kurse in den Werkstätten als
Beispiele. Ganztagsangebote seien zudem für viele Eltern
unverzichtbar. Steinmeier war am Morgen zu seinem offiziellen
Antrittsbesuch nach Sachsen-Anhalt gekommen. Ministerpräsident Reiner
Haseloff (CDU) begrüßte ihn.

19. Februar 2018
von Julia
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Klausur falsch bewertet: Kein Schadenersatz für Studenten

Hamm (dpa/tmn) – Studierende können gegen eine aus ihrer Sicht falsch
bewertete Klausur klagen. Selbst wenn sie damit erfolgreich sind,
haben sie aber nicht automatisch Anspruch auf Schadenersatz – zum
Beispiel für zu viel bezahlte Studiengebühren. Das geht aus einem
Urteil des Oberlandesgericht (OLG) Hamm (Az.: 11 U 104/16) hervor.

Kläger im verhandelten Fall war ein ehemaliger Jura-Student. Im Jahr
2007 war er mit der Note «mangelhaft» durch die sogenannte
Pflichtfachprüfung gefallen. Dagegen hatte er geklagt mit dem
Argument, die Prüfer hätten seine Klausuren nicht korrekt bewertet.
Im Jahr 2012 war er mit dieser Klage vor dem Oberverwaltungsgericht
Münster erfolgreich.

Zwischenzeitlich hatte der Mann das Jura-Studium aber erfolgreich
absolviert und arbeitete jetzt als Rechtsanwalt. Aufgrund der
Verzögerung durch die fehlerhafte Bewertung seien ihm aber Einkünfte
entgangen, erklärte der Kläger. Deshalb verlangte er vom Bundesland
Nordrhein-Westfalen Schadenersatz in Höhe von 105 000 Euro für den
Verdienstausfall und 1645 Euro an zu viel bezahlten Studiengebühren.

Das OLG Hamm lehnte diese Forderung a<llerdings ab. Der Grund: Es sei
nicht erwiesen, dass der Kläger die Prüfung bestanden hätte, wenn sie
korrekt bewertet worden wäre. Damit sei unklar, ob die fehlerhafte
Bewertung tatsächlich einen Schaden angerichtet habe. Anspruch auf
Schadenersatz hat der ehemalige Student damit nicht.

19. Februar 2018
von Julia
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Neuer Master rund um Digitales und Nachhaltigkeit

Hamburg (dpa/tmn) – Helfen digitale Technologien dabei, Ressourcen zu
sparen? Oder sind Internet und Co. der große Energiefresser der
Zukunft? Um Fragen wie diese geht es im neuen Master Digital
Transformation & Sustainability (zu Deutsch: Digitale Transformation
& Nachhaltigkeit) an der Hamburg School of Business Administration
(HSBA). Der erste Jahrgang startet zum Wintersemester 2018/2019,
teilte die private Wirtschaftshochschule mit. Pro Monat werden 950
Euro an Studiengebühren fällig.

Themen des vorwiegend deutschsprachigen Studiengangs sind unter
anderem nachhaltiges Wirtschaften und digitale Technologien, hinzu
kommen moderne Führungs- und Projektmanagement-Methoden.
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Bachelor in
Wirtschaftswissenschaften oder ähnlichen Fächern, die
Regelstudienzeit beträgt fünf Semester.

19. Februar 2018
von Julia
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Jede dritte Stellenanzeige richtet sich an Akademiker

Berlin (dpa/tmn) – Fast jedes dritte Jobangebot in Deutschland
richtet sich an Hochschulabsolventen. Das zeigt eine Studie des
Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) in
Zusammenarbeit mit Index Research. Mehr als 800 000 Stellenanzeigen
aus dem Januar 2018 haben die Experten dafür untersucht. Etwa die
Hälfte von ihnen setzt eine abgeschlossene Berufsausbildung voraus,
weitere 30 Prozent ein abgeschlossenes Studium.

Je nach Beruf gibt es dabei aber große Unterschiede: Im Bauwesen und
Handwerk gibt es zum Beispiel kaum Jobs für Akademiker, dafür aber
sehr viele freie Stellen für Berufstätige mit abgeschlossener
Ausbildung. Auch im Vertrieb, in der Verwaltung oder im Gastgewerbe
sind solche Jobs klar in der Mehrheit. In der IT oder im
Projektmanagement gibt es dagegen sogar mehr Jobs für
Hochschulabsolventen.

Und auch die Erfahrung der Bewerber spielt eine Rolle: Betrachtet man
nur die Jobs für Berufseinsteiger, richten sich fast zwei Drittel (65
Prozent) ausdrücklich an Akademiker. Schaut man dagegen nur auf die
Stellenausschreibungen für Berufserfahrene, sinkt der Anteil auf 25
Prozent.

19. Februar 2018
von Julia
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Didacta-Präsident: Digitale Bildung muss im Kindergarten starten

Hannover (dpa) – Die digitale Bildung muss aus Sicht des
Bildungsforschers Wassilios Fthenakis bereits im Kindergarten starten
und in der Grundschule intensiviert werden. Schon Ein- bis
Zweijährige beschäftigten sich mit Smartphone und Tablet, sagte der
Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft am Donnerstag
in Hannover. «Es wäre geradezu unverantwortlich, wenn man nicht
frühzeitig einen sinnvollen Umgang mit diesen Medien lernt», betonte
er. Die Medienkompetenz sei so zentral wie das Lesen, Schreiben und
Rechnen.

Die Digitalisierung ist ein Schwerpunkt der fünftägigen Bildungsmesse
Didacta, die am kommenden Dienstag in der niedersächsischen
Landeshauptstadt eröffnet wird. Zu den mehr als 8000 Ausstellern aus
47 Ländern zählen auch Giganten wie Google und Microsoft. Bei der
Digitalisierung an den Schulen hängt Deutschland nach Einschätzung
von Experten im weltweiten Vergleich hinterher. Neuseeland, Norwegen
oder Dänemark seien weiter, sagte Fthenakis.

19. Februar 2018
von Julia
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Forscher: Schulbücher sollen Vielfalt in Klassenzimmern abbilden

Braunschweig (dpa) – Die Schulbücher in Deutschland bilden aus
Expertensicht die gesellschaftliche Realität noch nicht richtig ab.
«In deutschen Klassenzimmern herrscht Vielfalt in Bezug auf Herkunft,
Religion und Lebensweise», sagte Eckhardt Fuchs, Direktor des
Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig der Deutschen Presse-Agentur.
In den Büchern werden ihm zufolge Minderheiten allerdings häufig noch
als neu, anders oder fremd markiert.

Auf der Bildungsmesse Didacta in Hannover verleiht das
Georg-Eckert-Institut am kommenden Dienstag (20. Februar) gemeinsam
mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Didacta Verband
den Preis «Schulbuch des Jahres». Ein eindeutiger Trend bei den
eingereichten Werken sei, das Fachwissen in gesellschaftliche
Kontexte einzubinden, etwa indem Trennungskinder, Kinder mit
Behinderungen oder mit Schulproblemen auftreten, sagte Fuchs.

19. Februar 2018
von Julia
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Parteienforscher: «Chaos» in der SPD verantwortlich für Rekordtief

Berlin (dpa) – Das Rekordtief der SPD in Umfragen hat die Partei aus
Sicht des Politologen Oskar Niedermayer selbst verschuldet. «Es ist
das Hickhack, es ist das Chaos, das die SPD seit einiger Zeit
anrichtet, das den Leuten zunehmend auf die Nerven geht», sagte der
Parteienforscher der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Es sei
nicht nur die Debatte um den SPD-Vorsitz, die die Wähler ermüde. Dies
zeige sich auch daran, dass die Partei trotz des Rückzugs von Martin
Schulz aus der SPD-Führung weiter abgestürzt sei. Um in der
Wählergunst wieder besser dazustehen, müssten die Sozialdemokraten
unter einem neuen Vorstand erst zur Ruhe kommen.

Zudem leide die SPD unter dem Schwinden traditioneller Wählermilieus,
die sich der Partei dauerhaft verpflichtet fühlten. Auch die CDU sei
von diesem Effekt betroffen. «Die traditionellen Gruppen, die diese
Bindungen hatten, verschwinden. Also Arbeiter bei der SPD, gläubige
Katholiken bei der Union», erläuterte Niedermayer. Dieser Trend halte
seit den 1960er Jahren an. Deshalb sei auch das Wahlverhalten
innerhalb bestimmter Milieus heute weniger vorhersehbar. Das mache es
den großen Parteien schwerer, eine breite Wählerschaft zu erreichen.

Wenn Parteien geeignete Kandidaten aufstellten und die für Wähler
wichtigen Themen angingen, könnten sie den langfristigen Trend
stoppen oder sogar umkehren, sagte der Politologe. Dies sei 2017 im
Bundestagswahlkampf aber weder der SPD noch der Union geglückt. «Die
Kurzfrist-Faktoren (…) wirken von Wahl zu Wahl unterschiedlich.
Diesmal waren sie für beide großen Parteien nicht ganz optimal.»

In einer Umfrage von Infratest Dimap für den ARD-Deutschlandtrend
extra kommen die Sozialdemokraten aktuell nur noch auf 16 Prozent.
Das sind zwei Punkte weniger als Anfang Februar. Die Union kommt in
der Umfrage unverändert auf 33 Prozent.

19. Februar 2018
von Julia
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Träge Medien kommen auf Trab: Was Schulbücher heute leisten müssen

Auf der Bildungsmesse Didacta wird kommende Woche das beste Schulbuch
prämiert. Die Medien werden inzwischen oft durch digitale Angebote
ergänzt. Wichtig ist aus Sicht von Forschern auch, dass sie die
Lebenswelt der Kinder widerspiegeln.

Braunschweig (dpa) – Längst bestimmen Smartphones und Tablets unseren
Alltag. Problematisch wird es, wenn Schulbücher dieser Wirklichkeit
hinterherhinken. Denn neue Auflagen mit inhaltlichen
Weiterentwicklungen dauern oft etwas. «Schulbücher werden gemeinhin
als träge Medien bezeichnet», sagt Eckhardt Fuchs, Direktor des
Georg-Eckert-Instituts (GEI) in Braunschweig. Dennoch sieht der
Professor für Historische und Vergleichende Bildungsforschung
positive Beispiele. Auf der Bildungsmesse Didacta in Hannover
verleiht sein Institut an diesem Dienstag mit der Bundeszentrale für
politische Bildung und dem Didacta Verband den Preis «Schulbuch des
Jahres».

Für den Bildungsforscher stehen digitale und traditionelle analoge
Medien nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich. Bei den
Nominierungen für den Preis «Schulbuch des Jahres» seien vor allem
ergänzende Materialien wie Arbeitsblätter, DVDs und Internet-Links
aufgefallen. Als Beispiel nennt Fuchs das «Mbook Geschichte» von
Cornelsen, bei dem die Verlinkung mit frei verfügbaren Materialien im
Netz herausragend sei. Das mache das Fach Geschichte spannend.
Erweiterungen wie QR-Codes seien zudem längst im Einsatz.

In der Bildungslandschaft hierzulande sei auch «cloud computing»
gerade eine heißes Thema, sagt Fuchs. Dabei sollen langfristige und
verlässliche Strukturen entstehen, über die Lehrer und Schüler mit
digitalen Medien orts- und geräteunabhängig arbeiten können. Die
Cloud-Lösungen funktionieren laut Fuchs ähnlich wie bekannte Angebote
wie zum Beispiel Dropbox. Weil sie aber vom Land oder Bund betrieben
werden, bieten sie im Vergleich zu profitorientierten Angeboten
Vorteile in Bezug auf die Datensicherheit. «Schwieriger gestalten
sich die Fragen nach den Inhalten, die zukünftig in der Cloud für
Bildungszwecke zur Verfügung stehen», meint Fuchs.

Dass die Digitalisierung die Gestaltung von Unterricht verändert und
erweitert, sei heute klar, sagt Ilas Körner-Wellershaus, Leiter beim
Ernst Klett Verlag. Noch gebe es aber kein Rezept, wie ein digital
gestützter Unterricht aussehen müsse, um das Lernen nachhaltig
positiv zu beeinflussen.

Für den Braunschweiger Lehrer Sebastian Staak reagieren die Verlage
zu langsam auf Veränderungen. «Wir haben eine Schülergeneration, die
anders liest als vor zehn Jahren», sagt Staak. «Darauf gehen die
Verlage noch nicht ein. Sie entwickeln sich zwar langsam, hätten aber
schon mehr schaffen können.» Sein Alltag sei noch entfernt von
multimedialen Lernlandschaften, es dominierten Arbeitsblätter auf
Papier: «Wir Lehrer kopieren ganze Regenwälder leer.»

Tomke Dreier, Lehrerin in Seesen, sagt: «Im Zuge der Inklusion muss
auch das Schulbuch differenziert aufgebaut sein.» Wichtig sei, dass
Bilder die Texte unterstützen und sinnvoll ergänzen. Oft hätten die
Bilder leider keinen Bezug zu den inhaltlichen Schwerpunkten.

Als positive Entwicklung sieht Bildungsforscher Fuchs, dass
Schulbücher besonders in der Kategorie Sprache zunehmend realistische
Bilder vermitteln, etwa indem Kinder mit Schulproblemen auftreten.
Auch familiäre Konflikte würden aufgegriffen. «Die Schulbücher
sensibilisieren interkulturell, beschäftigen sich mit Alltagsfragen
oder greifen Jugendsprache auf», sagt Fuchs. In Zukunft werde
zunehmend auch die Erwartung an die Bildungsmedien gerichtet, die
Diversität der Schülerschaft zu spiegeln und religiöse sowie
kulturelle Fragen anzusprechen. «Im Klassenzimmer sitzen junge
Menschen, die unterschiedliche Sichtweisen auf die Geschichte und
verschiedene Erfahrungen zu Lebensweisen und Familienkonstellationen
aus ihren Elternhäusern mitbringen», sagt Fuchs.

Häufig seien Minderheiten allerdings noch als neu, anders oder fremd
markiert. Die Politik habe zwar schon Weichen dafür gestellt, dass
die Vielfalt in den Materialien und Lehrplänen vorkommt. In der
Praxis sei das aber noch nicht angekommen, auch weil die Lehrerschaft
und damit die Autoren von Schulbüchern noch sehr homogen seien. «Die
Bücher werden sich aber erst so richtig verändern, wenn Menschen
unterschiedlicher Prägung an ihnen mitschreiben», meint der Forscher.