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Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden

29. April 2015
von Rosenthal
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HERZLICH WILLKOMMEN

auf der Homepage der OnlineZeitung

der Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden.

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schule_ohne_rassismus

Unsere Schule ist seit 17. Januar 2014  “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”.

Was ist das für ein Projekt?

Wir berichten laufend über die schulischen Aktivitäten …

24. Mai 2016
von Mohamed Chourak
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Fitness und Ernährung

Am 24.05.2016 hat die Klasse 12 FOS einen Stand im 1. OG des A-Gebäudes unserer Schule aufgestellt. Hier ging es um Fitness und gesunde Ernährung. Die hatten auch Plakate an Pinnwänden hängen, auf denen unterschiedliche Themen wie zum Beispiel „Ausgewogene Ernährung“ erklärt wurden. Auch eine Langhantel war für die Schüler vorbereitet, die diesen Stand besucht haben. Wer wollte durfte die Hantel mit Anweisungen vom Profi heben. Es waren Matten ausgelegt, falls die Hantel runter fällt. Auch Obst wurde angeboten wie zum Beispiel Äpfel und Orangen – jeder durfte sich bedienen.

24. Mai 2016
von Hamza Brigach
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Chefin der Kultusministerkonferenz: Brauchen dringend mehr Lehrkräfte =

Bonn (dpa) – Angesichts Hunderttausender Flüchtlinge im
schulpflichtigen Alter werden in Deutschland immer dringender
Pädagogen gesucht. «Wir brauchen Lehrkräfte. Und zwar schnell», sagte
die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Claudia Bogedan
(SPD), bei einer internationalen KMK-Fachtagung am Montag in Bonn.
«Das System kommt doch an seine Grenzen.» Schulen und Behörden hätten
in den vergangenen Monaten eine «erhebliche Integrationsleistung»
erbracht und viele zusätzliche Stellen geschaffen. Rund 300 000
geflüchtete Kinder und Jugendliche seien «in kürzester Frist» ins
Schulsystem übernommen worden. Man müsse nun auch mehr
Seiteneinsteiger und Pensionäre mobilisieren.

24. Mai 2016
von Hamza Brigach
Keine Kommentare

Wie geht es den Studenten in Deutschland? – Befragung gestartet

Berlin (dpa) – Rund 2,8 Millionen Studenten gibt es derzeit in
Deutschland – wie es ihnen in ihrem Alltag geht, soll die am Montag
gestartete 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW)
zeigen. Mit ersten Ergebnissen der Umfrage bei rund 400 000
Studierenden wird im Frühsommer 2017 gerechnet.

Für die Online-Befragung erhalten die Studenten, ausgewählt nach dem
Zufallsprinzip, von ihrer Hochschule eine Einladung per E-Mail. 17
Prozent der Studierenden sollen teilnehmen – viereinhalbmal so viele
wie bei der Vorgängerbefragung 2012, teilte das DSW mit.

DSW-Präsident Dieter Timmermann hob die Bedeutung der Umfrage hervor:
«Mit den Daten aus der Sozialerhebung kann das Deutsche Studentenwerk
der Politik und der Öffentlichkeit zeigen, wo im Interesse der
Studierenden Handlungsbedarf besteht.»

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) sagte zur
Sozialerhebung: «Sie hilft Hochschulen, Kommunen, Ländern und Bund
seit Jahrzehnten dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen.»

Konkret geht es darum, wie Studenten den Lebensunterhalt finanzieren,
welche Lebenshaltungskosten sie haben, insbesondere für die Miete,
und wie viele Studierende neben dem Studium jobben. Die 58 im DSW
zusammengeschlossenen Studentenwerke wollen auch genauer wissen, wie
sie ihre Service- und Beratungsangebote ausrichten müssen.

23. Mai 2016
von Mohamed Chourak
Keine Kommentare

Besser als Geld: Motivation durch Begeisterung ist das Beste

Um motiviert zur Arbeit zu gehen und gute Leistungen zu erbringen,
brauchen Mitarbeiter nicht viel. Doch worauf kommt es an? Teamleiter
sollten auf vier Punkte achten, erklärt ein Arbeitspsychologe.

Bielefeld (dpa/tmn) – Damit Mitarbeiter Top-Leistungen bringen, ist
es wichtig, dass ihre Motivation von innen kommt. Arbeitnehmer haben
im Idealfall aus sich selbst heraus das Gefühl, dass sie gerne
arbeiten und Leistung erbringen wollen – also intrinsisch motiviert
sind, wie das in der Fachsprache heißt. Das funktioniere besser als
die Motivation durch einen Bonus, erklärt Prof. Tim Hagemann,
Arbeitspsychologe an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld.

In der Regel bringt der Großteil der Arbeitnehmer diese intrinsische
Motivation mit, und Vorgesetzte brauchen sie nur zu erhalten. Vier
Punkte sind dafür wichtig: Sinnhaftigkeit der Arbeit, Anerkennung,
Weiterentwicklungsmöglichkeiten und sichtbarer Erfolg.

– Sinnhaftigkeit der Arbeit: Mitarbeiter gehen nur motiviert an ihren
Job heran, wenn sie die Arbeit als sinnvoll begreifen. Erfüllt jemand
bestimmte Aufgaben sehr nachlässig, sollten Vorgesetzte sich die Mühe
machen, zu erklären, warum auch dieser Teil für die Arbeit wichtig
ist. Oft ist das dem Betreffenden nicht klar. Wenn er aber sieht, was
er zum großen Ganzen beiträgt, gelingt die Arbeit oft besser.

– Anerkennung: Es geht um ständiges Loben. Wichtig ist, dass der
Teamleiter wahrnimmt, was der Einzelne tut und dass er Mitarbeiter in
Entscheidungsprozesse miteinbezieht.

– Weiterentwicklung: Mitarbeiter sind vor allem dann motiviert, wenn
sie das Gefühl haben, sich weiterentwickeln zu können – und sie den
Eindruck haben, dass sie ihre Zukunft in einem Unternehmen planen
können.

– Sichtbarkeit des Erfolgs: In vielen Jobs ist die Arbeit so
verdichtet, dass ein Projekt das nächste Schlag auf Schlag ablöst.
Hier ist es wichtig für die Motivation, dass der Vorgesetzte Erfolge
sichtbar macht, indem er zum Beispiel den Abschluss eines Projekts
herausstellt und ihn gegebenenfalls mit dem Team feiert.

23. Mai 2016
von Mohamed Chourak
Keine Kommentare

Problemzonen und Hoffnungsschimmer: Gemischte Ausbildungsbilanz 2016

Ist das Glas nun halb leer oder halb voll? Fakt ist: Die Zahl der
neuen Ausbildungsverträge sinkt, während das Angebot an Lehrstellen
eigentlich wächst. Tausende Bewerber bleiben am Ende unversorgt.

Berlin (dpa) – Die duale Ausbildung in Deutschland, also die
klassische Lehre im Zusammenspiel von Betrieben und Berufsschulen,
schwächelt seit Jahren. Der Berufsbildungsbericht 2016 – an diesem
Mittwoch Thema im Bundeskabinett – legt erneut Problemzonen offen,
zieht aber insgesamt eine positive Bilanz. Der Report des
Bundesbildungsministeriums (BMBF) lag am Dienstag der Deutschen
Presse-Agentur in Berlin vorab vor. Wesentliche Zahlen, Fakten und
Trends – und einige Schlussfolgerungen:

AUSBILDUNGSVERTRÄGE: Die Zahl der neu abgeschlossenen Lehrverträge
mit Stichtag 30. September (Ende des Ausbildungsjahres) sank im
Vergleich zu 2014 erneut leicht auf gut 522 000 (minus 0,2 Prozent).
Das Statistische Bundesamt hatte vor zwei Wochen ebenfalls ein
Rekordtief gemeldet – gleicher Trend, leicht abweichende Zahlen:
Demnach starteten in Deutschland noch nie so wenige Menschen in eine
duale Ausbildung wie 2015 – mit 516 000 waren es noch einmal 0,4
Prozent weniger als im Jahr davor (Stichtag 31. Dezember).

LEHRSTELLENANGEBOT: Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren rund
520 000 Ausbildungsplätze gemeldet, 8400 oder 1,6 Prozent mehr als im
Vorjahreszeitraum. Es blieben aber auch viele Lehrstellen unbesetzt –
mit rund 41 000 (plus 10,4 Prozent) wurde hier der höchste Stand seit
1996 verzeichnet. Der Grund: zunehmende Besetzungsprobleme der
Betriebe und «Passungsprobleme» des Lehrstellenmarkts. Soll heißen:
Angebot und Nachfrage finden oft nicht zusammen, trotz freier Stellen
bleiben oft unterqualifizierte Bewerber ohne Ausbildungsplatz.

«UNVERSORGTE»: Ihre Zahl war voriges Jahr immerhin leicht rückläufig
auf rund 20 700 (minus 0,8 Prozent). Gesunken ist auch die Zahl der
«Altbewerber» bei der BA, zuletzt gut 185 000 (minus 0,9 Prozent).
«In der Gesamtschau hat sich damit die Angebots-Nachfrage-Relation im
Jahr 2015 weiter auf 103,7 (2014: 103,0; 2013; 102,3) verbessert»,
heißt es in dem Bericht. «Dies ist der beste Wert seit 1995.» Die
schlechteste Relation sei 2006 mit 94,6 verzeichnet worden.

LEHRBETRIEBE: Diese Quote geht stetig zurück – nach den im Bericht
genannten jüngsten Zahlen betätigte sich 2014 nur noch jede fünfte
Firma als Ausbilder (20,3 Prozent, nach 20,7 Prozent ein Jahr davor).
Das Minus sei «fast ausschließlich auf Kleinstbetriebe»
zurückzuführen, heißt es im BMBF. Die Ausbildungsquote, also der
Anteil der Lehrlinge an den Beschäftigten, liege «bei den kleineren
und mittleren Unternehmen mit 5,5 Prozent jedoch immer noch deutlich
vor der der Großbetriebe mit 4,6 Prozent».

AZUBI MIT ABITUR: Zwar liegt seit 2013 die Zahl der Studienanfänger
höher als die der jungen Leute, die in eine duale Ausbildung starten.
Dem Berufsbildungsbericht zufolge gehen aber auch mehr junge Menschen
mit «Hochschulzugangsberechtigung» in eine Lehre: Der Anteil der
Studienberechtigten mit neuem Ausbildungsvertrag stieg in den
vergangenen Jahren von 20,3 Prozent (2009) auf 26,2 Prozent (2014).

JUNGE AUSLÄNDER: Auch weiterhin beginnt nicht einmal jeder dritte
ausländische Jugendliche eine Lehre. Deren «Ausbildungsanfängerquote»
verschlechterte sich 2014 auf 31,1 Prozent (2013: 31,7 Prozent). Zum
Vergleich: Bei Deutschen liegt die Quote über 56 Prozent.

FLÜCHTLINGE: Der hohe Anteil potenziell ausbildungswilliger junger
Menschen mit Bleibeperspektive sei «eine besondere Herausforderung,
aber auch Chance für Deutschland», betont der BMBF-Report. «Dies
spiegelt sich auf dem Ausbildungsmarkt 2015 noch nicht unmittelbar
wider, da zurzeit die Asylverfahren und die Sprach- und
Integrationskurse für die Geflüchteten im Vordergrund stehen.» Auf
steigende Nachfrage müsse sich das duale System frühzeitig
einstellen, weil «rund 50 Prozent der Geflüchteten junge Menschen
unter 25 Jahren sind». Ab 2017 könne dies «die Engpässe verschärfen,
wenn hier nicht rechtzeitig gegengesteuert wird», warnt der DGB.

SCHWERPUNKTSETZUNG: Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will die
Attraktivität von Ausbildung erhöhen – eines ihrer Hauptanliegen für
dieses Jahr. «Dafür ist es zentral, junge Menschen bereits in der 7.
und 8. Klasse zu erreichen und sie über die Vorteile einer dualen
Ausbildung aufzuklären.» Zudem wolle sie «die Durchlässigkeit
zwischen dualer und akademischer Ausbildung in beide Richtungen
stärken»: So sollen Studienabbrecher sich öfter für Lehrstellen
interessieren – sie müssten ja «auch nicht wieder bei Null anfangen»,
so Wanka. Ferner verweist die Ministerin auf das neue Meister-Bafög.

KRITIK: Der DGB sieht im Bericht manche Schönfärberei. Während 41 000
Lehrstellen unbesetzt blieben, suchten fast 81 000 Bewerber noch
einen Platz. «Rechnerisch hätte somit jede offenen Stelle fast
zweimal besetzt werden können.» DGB-Vize Elke Hannack: «Der
Azubi-Mangel in einigen Branchen ist hausgemacht. Dies betrifft vor
allem die Hotel- und Gastronomiebranche sowie einige Handwerksberufe.
Wenn junge Menschen als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden,
bewerben sie sich in diesen Unternehmen nicht mehr.»

23. Mai 2016
von Mohamed Chourak
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Schüler-Angriffe auf Lehrer

Hannover (dpa) – Schüler haben in Deutschland wiederholt Lehrer
angegriffen und verletzt. Einige Fälle:

Dezember 2015: Ein Schüler in Winsen/Aller (Niedersachsen) wird zum
Gespräch ins Büro des Rektors bestellt. Dort schlägt der 14-Jährige
auf den Schulleiter und den Hausmeister ein.

Juni 2015: Eine 14 Jahre alte Schülerin geht während eines Gesprächs
mit ihrem Klassenleiter in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern)
mit einem Messer auf den Lehrer los und verletzt ihn leicht am Hals.

Dezember 2014: Drei Jugendliche greifen einen Lehrer in Erfurt
während des Unterrichts an und prügeln auf ihn ein. Hintergrund soll
ein Streit des Lehrers mit einer Schülerin gewesen sein.

Juni 2014: Ein 14-Jähriger tritt im mecklenburgischen Ludwigslust
während eines Streitschlichtungsgesprächs einer Lehrerin ins Gesicht.

Mai 2014: In Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen) schlägt ein
Neunjähriger eine Lehrerin krankenhausreif, die sich schützend vor
einen anderen Schüler gestellt hatte.

November 2012: Ein 14 Jahre alter Schüler in Oranienburg
(Brandenburg) stört den Unterricht, dann beleidigt er seinen Lehrer
und schlägt ihm die Nase blutig.

Dezember 2008: In Pattensen (Niedersachsen) schlagen fünf Jungen im
Alter von 15 und 16 Jahren mit Ruten auf einen Lehrer ein. Sie waren
dem Mann aufgefallen, weil sie Schülern aufgelauert hatten.

Dezember 2008: Wegen eines Schulverweises schlägt ein 14-Jähriger im
bayerischen Neu-Ulm seinen Lehrer mit Fausthieben dienstunfähig.

Oktober 2008: In Dortmund schlägt ein 17-Jähriger einen Lehrer in der
Klasse nieder und bedroht ihn mit einem Messer. Der Mann hatte sich
ihm in den Weg gestellt, als der Jugendliche seine Ex-Freundin
verfolgte.

Juli 2008: In Biberach (Baden-Württemberg) sticht ein 15-Jähriger mit
einem Küchenmesser auf seinen Lehrer ein. Zuvor hatte er angegeben,
mit ihm über seine Nicht-Versetzung reden zu wollen.

September 2006: Ein zwölf Jahre alter Hauptschüler attackiert in
Gelsenkirchen eine Lehrerin, die ihn auf das Schulgelände zurückholen
wollte. Er beschimpft die Frau, zeigt ihr seinen nackten Hintern und
schlägt ihr ins Gesicht.

23. Mai 2016
von Mohamed Chourak
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Zwei neue BWL-Fernstudiengänge

Göttingen (dpa/tmn) – Die Private Hochschule Göttingen startet zum 1.
Juli zwei neue Fernstudiengänge im Bereich Betriebswirtschaftslehre.
Beide Studiengänge sind so ausgerichtet, dass Studenten parallel
Vollzeit bei ihrem Arbeitgeber arbeiten können, teilt die Hochschule
mit. Außerdem können Praxisphasen im Betrieb auf das Studium
angerechnet werden. Der Bachelor Betriebswirtschaftslehre richtet
sich an Berufstätige mit Fachhochschulreife und mindestens drei
Jahren Berufserfahrung. Das Studium bereitet auf eine Tätigkeit im
unteren und mittleren Management vor. Je nach Studiendauer kostet es
290 oder 331 Euro pro Monat.

Der Master Advanced Management setzt mindestens ein Bachelorstudium
voraus. Das Studium dauert drei oder vier Semester und kostet
zwischen 448 und 597 Euro. Bewerbungen sind jederzeit möglich, ein
Studienbeginn ist zu Anfang Januar, April, Juli und Oktober
vorgesehen.

23. Mai 2016
von Mohamed Chourak
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Neuer berufsbegleitender Master Data Scientists in Stuttgart

Stuttgart (dpa/tmn) – Die Hochschule Stuttgart hat den Master Data
Scientists and Business Analytics neu im Angebot. Das
berufsbegleitende Studium startet zum Wintersemester 2016/2017, teilt
die Hochschule mit. Studenten beschäftigen sich mit der Frage, ob und
wie sich aus Datenbeständen in Unternehmen neues Wissen über
Geschäftsfelder, Kunden oder Produkte generieren lässt. Im Studium
stehen Vorlesungen wie Data Mining, statistische Verfahren oder
Big-Data-Datenarchitekturen auf dem Programm. Absolventen sollen etwa
bei internationalen Konzernen in der IT arbeiten können. Das Studium
kostet pro Semester 3900 Euro. Bewerbungen sind bis zum 15. Juli
möglich.

23. Mai 2016
von Mohamed Chourak
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Zeugen sagen im Prozess um Würgeattacke aus

Hannover (dpa) – Im Prozess um die Würgeattacke auf einen
Gymnasiallehrer sind am Mittwoch weitere Zeugen vor dem Landgericht
Hannover gehört worden. Von der Staatsanwaltschaft wegen versuchten
Totschlags angeklagt ist ein 16-Jähriger aus Bad Pyrmont. Er soll
bereits im September 2014 während einer Klassenfahrt den Pädagogen an
der Hand verletzt und mit einem Schnürsenkel gewürgt haben. Nach der
bisherigen Beweisaufnahme geht das Gericht aber nur noch von
gefährlicher Körperverletzung aus. Insgesamt sollten am Mittwoch nach
Angaben eines Gerichtssprechers sechs Zeugen in dem
nicht-öffentlichen Verfahren vernommen werden. Ob am Nachmittag mit
den Plädoyers begonnen werde, sei noch unklar, sagte der Sprecher.

23. Mai 2016
von Mohamed Chourak
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Industrie 4.0 im Maschinenbau – Bedeutungsverlust für den Meister?

Wie sieht der Job der Zukunft in der Industrie 4.0 aus? Was müssen
Beschäftigte können? Die deutschen Maschinenbauer wollten es genauer
wissen und gaben eine Studie in Auftrag. Insbesondere ein Ergebnis
dürfte überraschen.

Frankfurt/Main (dpa) – Roboter, selbstlernende Maschinen,
kommunizierende Bauteile: Wo bleibt der Mensch, wenn Arbeitsbereiche
automatisiert werden und intelligente Maschinen die Fertigung
übernehmen? Nach einer Studie des Weltwirtschaftsforums in Davos
könnten bis 2020 weltweit mehr als fünf Millionen Arbeitsplätze durch
Industrie 4.0 vernichtet werden. Andere sagen gar einen Verlust von
50 Prozent der Jobs voraus. «Wir haben in der Vergangenheit keinen
Zusammenhang zwischen Automatisierung und Jobverlust festgestellt»,
hält Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des
Maschinenbauverbandes VDMA dagegen.

Im Gegenteil: «Durch die Automatisierung werden neue Berufsbilder
entstehen», sagt Rauen. Die Digitalisierung hat in der
mittelständisch geprägten Schlüsselindustrie mit mehr als einer
Million Beschäftigten bereits in vielen Bereichen Einzug gehalten.

So können Kunden Anforderungen an Produkte im Netz festlegen, die
Daten fließen in die Gestaltung, Planung und Produktion beim
Hersteller ein. In manchen Maschinenbau-Unternehmen helfen
Technologien, die Beschäftigte am Körper tragen, sogenannte
Wearables, bei der Montage. Ein smarter Handschuh meldet
beispielsweise auf einem Display, wenn das falsche Teil montiert
wird. Dennoch ist die Zahl der Beschäftigten beim größten
industriellen Arbeitgeber Deutschlands in den letzten Jahren
gestiegen.

Auch bei deutschen Mittelständlern wächst nach anfänglicher Skepsis
die Zuversicht. Nach einer Befragung im Auftrag der Commerzbank
erwarten inzwischen lediglich 8 Prozent der Unternehmen negative
Effekte für die Beschäftigung durch die Digitalisierung. Im
vergangenen Jahr waren es noch 40 Prozent. 43 Prozent der Firmen
rechnen mittlerweile mit einem steigenden, 48 Prozent mit einem
gleichbleibenden Personalbestand. Das Fazit: Der Bedarf an Fachleuten
dürfte weiter steigen. Die eher einfacheren, standardisierten
Tätigkeiten könnten dagegen zunehmend von vernetzten Maschinen
erbracht werden.

Doch wie qualifiziert sind die Beschäftigten tatsächlich für den
rasanten Wandel? Die Maschinen- und Anlagenbauer wollten es genauer
wissen. Eine Studie der Universität Hohenheim im Auftrag des VDMA
bescheinigt den Beschäftigten der exportorientierten Branche eine
hohe formale Qualifikation. 96,3 Prozent der Mitarbeiter haben
mindestens eine berufliche Ausbildung. Nur 3,7 Prozent haben keinen
Berufsabschluss, bei allen Beschäftigten in Deutschland sind 6,9
Prozent. «Die sehr gute formale Qualifikation ist ein extremer
Vorteil», sagt die Leiterin der Studie, Sabine Pfeiffer.

«Die Belegschaften sind gut aufgestellt und mit komplexen Prozessen
und Veränderungen vertraut», sagt auch Jörg Friedrich Leiter der
Abteilung Bildung beim VDMA. «Die für Aus- und Weiterbildung
Zuständigen in den Betrieben sollten jedoch früher mit einbezogen
werden, wenn es um neue Produktionsprozesse und Strategien im Zuge
von 4.0 geht».

Verlierer des Wandels könnte aus Sicht der befragten Unternehmen der
Meister werden. Sie erwarten, dass seine Bedeutung sinken wird. Eine
Einschätzung, die Pfeiffer so nicht teilt: «Der Meister ist wichtig
als «Scharnier» zwischen Facharbeiter und Ingenieur. Diese Funktion
wird in Zeiten von 4.0 noch an Bedeutung gewinnen».

Im Maschinenbau dominieren der Studie zufolge die klassischen
Metallberufe und der Mechatroniker. Aus Sicht der Experten ist vor
allem der Job des Produktionstechnologen für die Anforderungen von
4.0 geeignet. Seine Aufgabe ist es, den gesamten Prozess von der
Entwicklung eines Produktes, über die Herstellung bis zur
Auslieferung im Auge zu behalten. Bisher bilden etwa 10 Prozent der
Unternehmen Produktionstechnologen aus, lediglich die Berufsschulen
in Baden-Württemberg und Thüringen bieten die Qualifikation an. Der
VDMA wirbt daher dafür, dass auch die Berufsschulen anderer
Bundesländer das Thema aufgreifen.