sds-newsline.de OnlineZeitung

Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden

8. Juni 2016
nach Rosenthal
Kommentare deaktiviert für HERZLICH WILLKOMMEN

HERZLICH WILLKOMMEN

auf der Homepage der OnlineZeitung

der Schulze-Delitzsch-Schule Wiesbaden.

Wir sind eine Schüler-/Schulzeitung.

  • Unter Podcast findest du unsere neuen Audioproduktionen!
  • Unter Video findest du unsere neuen Videoproduktionen!

Bitte sende Anfragen, Wünsche, Lob und Kritik an unsere Redaktion

Redaktionsferien:

Weihnachtsferien v. 22.12.16 bis 06.01.2017



schule_ohne_rassismus

Unsere Schule ist seit 17. Januar 2014  “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”.

Was ist das für ein Projekt?

Wir berichten laufend über die schulischen Aktivitäten …

7. Juni 2016
nach schueler
Kommentare deaktiviert für Newsline.de

Newsline.de

sds-newsline.de ist ein Projekt, das die Schulze-Delitzsch-Schule für die Schulform Höhere Handelsschule anbietet. Dieses Projekt geht in einem Schuljahr jeweils ein halbes Jahr und wird von den Lehrern Frau Lieser und Herrn Rosenthal geleitet.

In der Redaktion gibt es verschiedene Tätigkeiten, die in drei Gruppen unterteilt werden: Audiocast, Text und Video. In der Gruppe Audiocast werden Leute zu den verschiedensten Themen interviewt. In der Text-Gruppe werden Texte verfasst, über Sachen, die einen selber interessieren. Und in der Videogruppe werden zum Beispiel außerschulische Veranstaltungen gefilmt.

Am Ende des Projekts gibt es ein Praktikumszeugnis, das als Anlage dem Zeugnis beiliegt.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Drogen an Schulen – Länder verzeichnen teils deutlichen Anstieg

München (dpa) – Ob Cannabis oder Crystal Meth: Auf Deutschlands
Schulhöfen hat die Rauschgiftkriminalität in den vergangenen Jahren
teils drastisch zugenommen. Das geht aus Zahlen der
Landeskriminalämter und der Innenministerien hervor. In
Baden-Württemberg etwa hat sich die Zahl der Drogendelikte am Tatort
Schule fast verdreifacht. 2011 waren es noch 348, 2015 dagegen 939
Fälle – und das trotz Suchtpräventionsprogramms.

Auch in Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der Delikte – wenn auch auf
niedrigerem Niveau – fast verdreifacht und ist von 42 im Jahr 2011
auf 109 im Jahr 2015 gestiegen. Die Landeskriminalämter
Nordrhein-Westfalen und Sachsen melden jeweils eine Verdoppelung der
Fälle (in NRW von 443 auf 897 Delikte, in Sachsen von 69 auf 128),
ähnlich stark sind auch die Zuwächse in Thüringen. In
Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen ist ein leichter Anstieg
festzustellen.

In den meisten Fällen geht es um den Besitz oder Erwerb von Drogen,
im Fokus steht Cannabis. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung,
Marlene Mortler (CSU), sieht vor allem in der «gesellschaftlichen
Verharmlosung von Cannabis» einen wichtigen Aspekt dieser
Entwicklung. «Insbesondere bei jungen Menschen stehen Prävention und
Aufklärung im Vordergrund.»

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Arbeitsplatz mit Meerblick – Jobs auf dem Kreuzfahrtschiff Von Kristin Kruthaup, dpa

Es klingt wie ein Traum: Um die Welt reisen und parallel ein wenig
arbeiten. Das verspricht ein Job auf einem Kreuzfahrtschiff. Die
Realität sieht allerdings anders aus – doch es gibt auch
entscheidende Vorteile.

Berlin (dpa/tmn) – Der Blick aus dem Fenster von Florence Schneiders
Arbeitsplatz könnte auch ein Postkartenmotiv sein. Das Meer erstreckt
sich bis zum Horizont, am Himmel blaue Wolken, im Wasser spiegelt
sich die Sonne. Schneider arbeitet seit zweieinhalb Jahren als
Kosmetikerin im Spa-Bereich auf einem Kreuzfahrtschiff von Tui
Cruises. Wer auf dem Behandlungsstuhl sitzt, guckt aus dem Fenster
und hat Meerblick. «Bezahlt werden, obwohl man herumreist, das ist
schon toll», sagt Schneider über ihren Job.

Schneider ist 26 Jahre alt und ausgebildete Kosmetikern. Sie ist eine
von Tausenden Beschäftigten, die auf Kreuzfahrtschiffen arbeiten.
«Die Kreuzfahrtindustrie boomt», sagt André Nickel, Arbeitsvermittler
bei der Arbeitsagentur Suhl und spezialisiert auf Kreuzfahrtschiffe.
Jedes Jahr werden neue Kreuzfahrtschiffe in den Dienst gestellt, für
die es Personal braucht. Und gesucht sind längst nicht nur Fachkräfte
im Bereich Gastronomie und Hotellerie. Es braucht auch
Spa-Mitarbeiter wie Kosmetiker, Masseure, Frisöre oder Sport- und
Fitnesstrainer. Es gibt Bedarf an Mitarbeitern im Bereich
Gästebetreuung oder im Verkauf, es werden Krankenpfleger und
Schiffsärzte eingestellt.

Der Arbeitsalltag von Florence Schneider ähnelt dem an Land – und ist
doch ganz anders. An diesem Tag hat sie sechs kosmetische
Behandlungen: Wie an Land auch macht sie Peelings, legt ein
Tages-Make-up auf oder führt eine Gesichtsreinigung durch. Anders
sind die Arbeitszeiten: Sie arbeitet sieben Tage in der Woche. Die
Spa-Mitarbeiter sind im Schicht-System tätig und arbeiten zwischen
acht und zehn Stunden am Tag. Freie Tage? Fehlanzeige! Die
Arbeitsverträge laufen in vielen Fällen immer für vier, fünf oder
sechs Monate. Dann hat man ein paar Wochen Pause, dann geht es wieder
aufs Schiff. «Man ist schon zum Arbeiten hier, aber man kann es sich
auch wirklich schön machen», sagt Schneider.

Wer sich für einen Job auf einem Kreuzfahrtschiff interessiert,
sollte sich deshalb nichts vormachen: «Immer am Gast sein, immer
präsent sein: Das stellen sich viele zu einfach vor», sagt Daniela
Fahr, Inhaberin von Connect, einer Recruiting Agentur für
Kreuzfahrtschiffe. Viele kommen an Bord an ihre Leistungsgrenze.
Hinzu kommt, dass man auf dem Schiff nur wenig Privatsphäre hat.
Abends fährt man nicht nach Hause, sondern bleibt auf dem Schiff und
damit am Arbeitsplatz. In der Kabine sind zumindest die einfachen
Angestellten in der Regel zu zweit – auch hier gibt es nur wenig
Rückzugsraum.

Aber bei der Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff gibt es auch sehr viel
zu gewinnen. «Wer auf einem Schiff tätig war, hat danach an Land die
besten Aussichten», sagt Nickel. Denn Beschäftigte haben fachlich
enorm dazu gelernt. Fahr gibt ein praktisches Beispiel aus dem
Gastro-Bereich: «Wer auf einem Vier- oder Fünf-Sterne-Schiff
mitfährt, macht häufig Bekanntschaft mit komplett anderen Menüs, die
Tische werden anders eingedeckt, man arbeitet mit über 50
Nationalitäten zusammen.» Wer in einem kleineren Hotel die Ausbildung
gemacht hat, kann diese Bandbreite so häufig gar nicht kennenlernen.

Auch die Englisch-Kenntnisse verbessern sich oft stark, sagt Nickel.
Attraktiv ist unter Umständen auch der Verdienst. Durch die
Sieben-Tage-Woche arbeiten Beschäftigte relativ viele Stunden am
Stück. Außerdem haben sie an Bord kaum Ausgaben: Unterkunft und
Verpflegung auf dem Schiff sind frei.

Doch das intensive Arbeiten auf dem Schiff und die kurze Dauer der
Arbeitsverträge sind längst nicht jedermanns Sache. «Es gibt
definitiv einen Fachkräftemangel auf den Schiffen», sagt Fahr. Die
Reedereien suchten zum Teil intensiv nach geeigneten Kandidaten,
könnten aber nicht ausreichend gutes Personal finden. Für Bewerber
ist das ein Vorteil. Früher brauchten sie zwingend eine
abgeschlossene Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung, um auf
einem Schiff mitzufahren. Mittlerweile hätten auch Bewerber
unmittelbar nach der Ausbildung Chancen, sagt sie.

Um einen Job auf einem Kreuzfahrtschiff zu bekommen, braucht es neben
einer Ausbildung und guten Englisch-Kenntnissen zumindest bei der
Hochseeschifffahrt in der Regel ein Mindestalter von 21 Jahren, sagt
Nickel. Auf den Flusskreuzfahrtschiffen kann das anders aussehen.
Wichtig sei außerdem interkulturelle Kompetenz. Wer sich bewerben
möchte, kann zum Beispiel auf den Karriereportalen der Reedereien
schauen. Eine andere Möglichkeit sind Recruiting Days, die etwa in
Hamburg oder Bremerhaven stattfinden.

Florence Schneider will auf jeden Fall noch eine Zeit lang weiter auf
Kreuzfahrtschiffen arbeiten. Sie hat den Eindruck, dass sie sich
durch die Zusammenarbeit mit Menschen aus so vielen verschiedenen
Nationen auch persönlich weiterentwickelt. «Bei jeder Reise haben
sich bis jetzt noch richtige Freundschaften entwickelt», erzählt sie.
Und so knüpft sie nach und nach ein Netz von Kontakten in der ganzen
Welt. Und wird sie eigentlich noch seekrank? «Am Anfang war ich es
schon ein bisschen», sagt sie. Aber nach und nach habe man dann alle
Tricks heraus. Das Geheimnis lautet: Immer ein bisschen essen und was
im Magen haben, dann gehe es.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Von der Uni ins Arbeitsleben: Was beim Praxissemester wichtig ist Von Christina Bicking, dpa

In vielen Studiengängen sind sie inzwischen in der Studienordnung
verankert: die Praxissemester. Studenten verlassen die Uni und
probieren sich im Betrieb aus. Das kann von Vorteil sein –
vorausgesetzt, man sucht die Firma für das Praktikum klug aus.

Berlin (dpa/tmn) – Den ersten Kontakt zur Arbeitswelt haben die
meisten Studierenden bereits vor dem Abschluss. Viele machen
inzwischen ein Praxissemester, das traditionell an Fachhochschulen
üblich ist. Es bietet die Chance, sich beruflich zu orientieren.
Außerdem kann es den Berufseinstieg nach dem Abschluss erleichtern.
Doch wie sucht man sich den richtigen Arbeitgeber für das Praktikum
aus?

– Reflektieren: Bevor man den ersten Suchbegriff bei Google eintippt,
sollte man in sich gehen und sich über seine Interessen und Ziele
klar werden: «Was kann ich? Was will ich?», erklärt Christiane
Dorenburg vom Career Service der Freien Universität Berlin (FU). Der
nächste Schritt besteht darin, herauszufinden, was die fünf stärksten
Kompetenzen sind, mit denen man sich von anderen abheben kann, rät
die Laufbahnberaterin Annette Gröger. «Das Beschäftigen mit mir
selbst und meinen Zielen vermeidet Umwege.»

– Werte beachten: Es ist bei der Wahl der Firma wichtig, dass man
sich seiner Werte bewusst ist: «Viele schauen in der
Orientierungsphase nur auf den Markt», sagt Gröger. Wer wird
gesucht?, fragen sich Studierende. Eine große Gruppe von Studenten
sei aber werteorientiert. Gröger nennt ein Beispiel: Wenn man mit
einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium in einem Unternehmen
landet, das nur an der Gewinnmaximierung interessiert ist, sei die
Frustration häufig programmiert. In so einem Fall lohne sich der
Blick auf Firmen, die auch auf das gesellschaftliche Wohl
ausgerichtet sind. Das kann zum Beispiel ein Unternehmen sein, das
sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt.

– Die Suche: Steht das Ziel fest, kann die Suche beginnen. Es gibt
dafür unzählige Anlaufstellen. Häufig bieten die Hochschulen eigene
Praktikumsbörsen an. Außerdem gibt es in vielen Städten und an vielen
Hochschulen Praktikumsmessen, bei denen sich Unternehmen
präsentieren. Darüber hinaus sind Online-Praktikumsbörsen eine
Möglichkeit, wie zum Beispiel Praktikum.info oder die Praktikumsbörse
der Industrie- und Handelskammer.

– Initiativbewerbung: Hat man ohnehin ein bestimmtes Unternehmen im
Sinn, sollte man sich direkt dort bewerben. «Initiativbewerbungen
sind wichtig, weil wir davon ausgehen, dass nicht alle
Praktikumsplätze ausgeschrieben werden», sagt Michaela Frana vom
Career Service der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW).
Gerade bei Auslandspraktika ist es generell fraglich, ob diese in
Stellenbörsen zu finden sind. Auch hier kann die direkte Ansprache
eines Unternehmens sinnvoll sein. «Für ein Praktikum außerhalb der
Landesgrenzen kann man die Außenhandelskammern ansprechen», sagt
Irene Seling von der Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände.

– Anerkennung des Praxissemesters: An den meisten Hochschulen gibt es
einen Praktikumsbeauftragten, der das Praxissemester betreut. Dieser
steht auch bei Problemen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Praktikumsbeauftragte sind meist Dozierende aus den Fachbereichen
oder jemand aus dem Career Center. «Der Praktikumsbeauftragte prüft
im Vorfeld, ob das angestrebte Praktikum den Kriterien in der
Studienordnung entspricht», erklärt Frana. Um das Praxissemester
anerkennen zu lassen, ist in den meisten Fällen außerdem ein
Praktikumsbericht nötig. «Am besten macht man sich schon in der Zeit
im Unternehmen regelmäßig Notizen oder führt ein kleines Tagebuch»,
rät Dorenburg.

– Urlaubssemester beantragen: Während des Praxissemesters kann man
ein Urlaubssemester beantragen. Dieses gilt dann nicht als
Fachsemester, und Studierende müssen dann in der Regel keinen oder
einen geringeren Studentenwerksbeitrag zahlen. Wenn man das Praktikum
nach besten Wissen und Gewissen ausgesucht hat und dennoch
feststellt, dass der Job nicht den eigenen Interessen entspricht, ist
das kein Beinbruch: «Das Lernen und Erfahrung sammeln sollte im
Praktikum im Vordergrund stehen», sagt Dorenburg.

– Nebenjob beim Pflichtpraktikum: Viele Pflichtpraktika sind
unbezahlt oder schlecht bezahlt. Einen Anspruch auf Mindestlohn haben
Studierende bei Pflichtpraktika nicht. Daher wollen oder müssen viele
Studierende nebenbei weiter jobben. Doch Vorsicht: Wer während eines
Praktikums nebenbei arbeitet, kann unter Umständen Probleme bekommen.
«Für Praktikanten gelten in diesem Fall ähnliche Regeln wie für
Arbeitnehmer», erklärt Irene Seling. Das heißt: Ist im Arbeitsvertrag
ausdrücklich vorgeschrieben, das Nebentätigkeiten genehmigt werden
müssen, muss der Arbeitgeber erst zustimmen, wenn diese nicht in der
Freizeit stattfinden. Auf jeden Fall gilt: Die Nebentätigkeit darf
nicht mit der Arbeitszeit des Praktikums in Konflikt geraten.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Vitamin B für den Job: Beim Netzwerken zählt Regelmäßigkeit Von Jule Zentek, dpa

Wer die richtigen Leute kennt, kann davon profitieren. Trotzdem
planen Berufsanfänger das Netzwerken selten strategisch. Für viele
fühlt sich das berechnend an. Dabei gehört Netzwerken zum Berufsleben
dazu. Es ist oft auch einfacher, als viele denken.

München (dpa/tmn) – In der gemeinsamen Kaffeepause mit Kollegen oder
auf der Betriebsfeier: Mit neuen Leuten ins Gespräch kommen kann man
überall. Doch der erste Plausch bedeutet nicht, dass man sich
gegenseitig unterstützen mag. Damit das Netzwerken gelingt, bedarf es
Zeit und Aufmerksamkeit.

– Mit Small-Talk fängt alles an: Lernt man neue Leute kennen, ist das
erste Treffen ein Schritt zum Netzwerkpartner – mehr nicht. «Nach dem
ersten Gespräch ist zwar der Kontakt hergestellt, aber der muss nun
erweitert und vertieft werden», sagt Andreas Lutz, Autor und
Vorsitzender des Verbands der Gründer und Selbstständigen Deutschland
(VGSD). Für kontaktscheue Menschen ist das jedoch häufig nicht
leicht. «Offenheit und Neugierde gegenüber neuen Personen sind
genauso wichtig wie eine vorurteilsfreie Einstellung», sagt Lutz. Das
mache den Small-Talk einfacher. Am besten sind Gesprächsthemen, für
die sich beide interessieren: Das kann der letzte Urlaub sein oder
eine Begeisterung für Sport. Es kann aber auch eine gemeinsame
Fragestellung bei der Arbeit sein.

– Netzwerken bedarf Zeit: Von der ersten Begegnung bis zur
Freundschaft braucht es seine Zeit. Gleiches gilt beim Netzwerken:
Wer erfolgreich Netzwerken will, muss kontinuierlich an seinen
Kontakten arbeiten. «Es lohnt sich, hier etwas zu investieren, weil
man dann auf die Unterstützung der anderen Menschen zählen kann»,
sagt Christian Stegbauer, Professor für Soziologie an der Universität
Frankfurt. Je mehr Aufmerksamkeit und Zeit man investiere, desto
intensiver wird eine Beziehung.

Wichtig sei es, dem Gesprächspartner deutliches Interesse an seiner
Person zu zeigen. Außerdem dürfe man nicht ausschließlich darauf aus
sein, durch den Kontakt selbst zu profitieren. Die erste Regel laute
daher: erst geben und dann nehmen. «Manchmal reicht ein einfaches Lob
zur richtigen Zeit, um engere Kontakte mit Kollegen zu knüpfen», sagt
Lutz.

– Die richtigen Kontakte finden: Nicht immer kann man von neuen
Kontakten profitieren. «Sucht man sich vorwiegend Leute, die einem
selbst ähneln, gleichen sich die Gesprächsthemen schnell», sagt
Marina Hennig, Professorin für Netzwerkforschung an der Universität
Mainz. Nützlicher sei es, mit Leuten in Kontakt zu treten, die nicht
dem üblichen Freundeskreis entsprechen. So kommt man schneller an
neue Informationen wie zum Beispiel eine freigewordene Stelle in der
Nachbarabteilung.

Oft bietet sich auch außerhalb des Arbeitsplatzes die Möglichkeit,
neue Leute kennenzulernen. Das kann etwa bei Jobmessen der Fall sein,
aber auch im Netz auf Portalen wie Xing oder LinkedIn. Eine andere
Möglichkeit ist, zu Treffen bereits bestehender Netzwerke zu gehen,
wie es Parteien oder Vereine sind. «Auch im Fitnessstudio mal einen
Kaffee mit dem neuen Mitglied zu trinken, kann für eine spannende
Begegnung und neue Informationen sorgen», sagt Hennig.

Ratsam sei es, sich über die eigenen Absichten beim Netzwerken
bewusst zu sein. Denn ein Netzwerk kann nicht nur beim Sprung auf der
Karriereleiter helfen. Es ist oft auch von großem Nutzen, um sich
über Probleme im Job auszutauschen.

– Netzwerken lohnt sich für jeden: Nicht selten wurden Lösungen für
firmeninterne Probleme schon beim Plausch in der Kaffeeküche
gefunden. Doch nicht nur für Ingenieure, Betriebswirte oder
Geisteswissenschaftler lohnt sich das Knüpfen engerer Kontakte: Jeder
kann von einem Netzwerk profitieren. «Von Austausch und
Zusammenarbeit hat jeder etwas», sagt Lutz. Das sei unabhängig davon,
ob man bei einem großen Unternehmen eine Führungsposition hat oder
angestellter Handwerker ist. Nebenbei sei Netzwerken die billigste
Art des Selbstmarketings.

Wer sich gern auf neue Leute einlässt und den Stammtisch regelmäßig
besucht, hat die besten Voraussetzungen für ein gelungenes Netzwerk.
Doch auch weniger kontaktfreudige Menschen können erfolgreich
netzwerken: Familie und Freunde zählen ebenso zu einem Netzwerk, das
regelmäßige Pflege braucht.

Wem es im Privaten gut gelingt, Kontakte zu knüpfen, der schafft das
meist auch im Beruflichen. Für den Erfolg eines Netzwerkes sind dann
die Netzwerkpartner selbst zuständig: Ist man bereit Unterstützung zu
geben, sind auch die anderen bereit, zu helfen.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Musiklehrer kämpft gegen Vorwurf der Freiheitsberaubung

Ein Musiklehrer soll mehrere Schüler daran gehindert haben, den
Klassenraum zu verlassen. Ein Kind soll er dabei zurückgestoßen
haben. Er wurde wegen Freiheitsberaubung verurteilt. Doch die
Entscheidung wird nun überprüft.

Düsseldorf (dpa) – Der Fall des wegen Freiheitsberaubung verurteilten
Musiklehrers Phillip Parusel wird an diesem Montag vor dem
Düsseldorfer Landgericht neu aufgerollt. Der Pädagoge war in erster
Instanz vom Amtsgericht in Neuss zu einer «Verwarnung mit
Strafvorbehalt» verurteilt worden: Entweder bilde er sich im Umgang
mit schwierigen Schülern fort, oder er müsse 1000 Euro Geldstrafe
zahlen. Dagegen legte der Lehrer Berufung ein.

Laut Anklage hatte der Realschullehrer in Kaarst einer sechsten
Klasse eine Strafarbeit auferlegt und einige Schüler mit Gewalt daran
gehindert, den Raum zu verlassen. Vom Vorwurf der Körperverletzung
wurde Parusel freigesprochen.

Zum Ende der Stunde habe sich der Lehrer mit seinem Stuhl quer vor
die Klassentür gesetzt. Wer raus wollte, musste den abgeschriebenen
Text vorzeigen. «Alle wollten schnellstmöglich abgeben, damit sie
nach Hause gehen konnten», berichtete ein Schüler im Zeugenstand.
Doch mehrere Schüler durften zunächst nicht gehen – und einer wurde
recht unsanft zurück geschoben. Da rief ein anderer Schüler per Handy
die Polizei.

«Bedenklich» hatte die NRW-Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW,
Dorothea Schäfer, die Entscheidung des Amtsgerichts genannt: «Das
passiert vermutlich jeden Tag in irgendeiner Schule in NRW. Es sollte
möglich sein, dass Schüler auch mal fünf Minuten länger in einer
Klasse bleiben.»

«Das Ende des Unterrichts bestimmt der Lehrer – sonst niemand», sagte
Udo Beckmann vom Lehrerverband VBE, zeigt aber Verständnis für das
erstinstanzliche Urteil: «In der Regel hat der Lehrer den Schüler
nicht anzufassen. Damit geht er einen Schritt zu weit.» Schüler
dürften nicht körperlich am Verlassen des Klassenraums gehindert
werden. Die Staatsanwaltschaft hatte 1500 Euro Geldstrafe beantragt.
Das Landgericht hat für den Fall zwei Verhandlungstage geplant.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Handschrift ist mehr als Striche und Linien Von Roland Beck, dpa

WhatsApp statt Postkarte, Tablet statt Stift. Ist die Handschrift ein
Auslaufmodell? Weltweit wird am 23. Januar das Schreiben mit der Hand
in den Mittelpunkt gerückt. Der Tag der Handschrift geht auf eine
ganz besondere Unterschrift zurück.

Nürnberg (dpa) – Am 23. Januar ist der Internationale Tag der
Handschrift. Aber die Schreibschrift ist in Gefahr: In Finnland
müssen Schüler sie schon gar nicht mehr lernen, andere Länder
diskutieren über die Abschaffung. Auf dem Vormarsch sind – auch an
deutschen Schulen – Tablet und PC. Sechs Aspekte rund um das
Schreiben mit der Hand.

IMMER WENIGER SCHÜLER KÖNNEN MIT DEM STIFT UMGEHEN

Zum Tag der Handschrift schlägt die Nürnberger Bildungsforscherin
Stephanie Müller Alarm: «Etwa 70 bis 80 Prozent der Grundschüler
können nicht mehr richtig mit der Hand schreiben». Die Folgen sind
laut der Expertin gravierend: «Das Erlernen der Handschrift ist ein
hochkomplexer Vorgang, der für die Feinmotorik der Kinder wichtig
ist. Kinder, die wenig mit der Hand schreiben, haben weniger
motorische Fähigkeiten». Die Handschrift sei deshalb mehr, als nur
Linien und Striche auf einem Stück Papier.

DER FÜLLER-FÜHRERSCHEIN

In den meisten Ländern spielen Tinten-Füller im Unterricht keine
große Rolle: Neben dem Bleistift, der sich weltweiter Beliebtheit
erfreut, werden chinesische Schriftzeichen etwa mit einem
Kalligraphiestift- oder Pinsel erlernt. Und in Indien greifen Schüler
am liebsten zum Kugelschreiber. Anders hierzulande: An vielen
deutschen Grundschulen bekommen Schüler als symbolische Anerkennung
einen Füller-Führerschein, wenn sie gut genug mit dem Tinten-Füller
umgehen können.

STIFT, TASTATUR ODER TABLET?

Der Psychologieprofessor Daniel Oppenheimer von der UCLA Anderson
School of Management in Los Angeles führte mit seinen Studenten einen
Versuch durch: Die eine Hälfte musste bei seiner Vorlesung von Hand
mitschreiben, die andere tippte das Gehörte in den Computer. Die
Mitschreiber schnitten deutlich besser ab. Weil sie nicht jedes Wort
notieren konnten, hatten sie insgesamt mehr Lehrstoff im Gehirn
gespeichert. Wissenschaftler am Transferzentrum für
Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm untersuchen seit mehr als
einem Jahr an 150 Kindern, mit welchem Medium sich Lern-Effekte am
stärksten im Gehirn verankern: Klassischer Stift, Tastatur oder
digitaler Tablet-Stift. Voraussichtlich 2018 sollen die Ergebnisse
der vom Stiftehersteller Staedtler finanziell unterstützten Studie
veröffentlicht werden. In der ZNL-Vorstudie zeigten sich bereits
etliche Vorteile der Schreibschrift.

SCHREIBSCHRIFT IN FINNLANDS SCHULEN ABGESCHAFFT

In Finnland setzen Schulen auf Tablet und PC: Finnische Schüler
müssen die Schreibschrift seit vergangenem Herbst nicht mehr lernen.
Ähnliche Überlegungen oder Tests gibt es in den USA und in der
Schweiz, wo die «Schnürli-Schrift» zur Debatte steht. Die
Bundesregierung will von diesem Jahr an fünf Milliarden Euro für die
Digitalisierung von Schulen ausgeben. «Einmaleins und ABC nur noch
mit PC», heißt es dazu auf der Internetseite des
Bundesbildungsministeriums.

AM TABLET IST ALLES NUR 2D

Bildungsexpertin Stephanie Müller warnt vor zu häufigem Einsatz von
Lernsoftware auf Tablets: «Da ist alles nur zweidimensional!» Kinder
wollen laut Müller Dinge ertasten und erfühlen. «Egal, was auf dem
Tablet angezeigt wird, am Ende fassen die Kinder nur auf eine
Glasscheibe». Der Tastsinn leide darunter. «Das ist meiner Meinung
nach ein Grund dafür, weshalb immer mehr Kinder nicht mehr mit dem
Stift umgehen können», sagt Müller.

DIE UNTERSCHRIFT VON JOHN HANCOCK

Seinen Ursprung hat der Tag der Handschrift in den USA. Initiiert
wurde er 1977 von der Writing Instrument Association (WIMA). Das
Datum 23. Januar ist für die USA historisch bedeutsam: Es war der
Geburtstag des Amerikaners John Hancock, der am 4. Juli 1776 als
erster die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnete.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Schüler zwingen 15-Jährigen auf Pausenhof zum Schnapstrinken

Heiligenstadt (dpa) – Jugendliche sollen einen Mitschüler auf einem
Schulhof im thüringischen Heiligenstadt zum Trinken größerer Mengen
Alkohol gezwungen haben. Der 15-Jährige kam mit einem Alkoholwert von
zwei Promille auf die Intensivstation einer Klinik, wie die Polizei
am Freitag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am
Mittwoch, der Jugendliche war allerdings bis Donnerstagmittag nicht
ansprechbar. Die Polizei ermittelt gegen fünf 14 bis 16 Jahre alte
Jugendliche wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung. Einer
von ihnen soll das Geschehen mit dem Handy gefilmt haben. Der
Schuldirektor hatte Anzeige erstattet. Auf dem Pausenhof wurden
mehrere leere Schnapsflaschen sichergestellt.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Neuer Doppel-Abschluss im Hotelbereich für angehende Manager

Berlin/Dresden (dpa/tmn) – Die SRH Fernhochschule bietet ab Juli 2017
einen neuen Doppel-Abschluss im Hotelbereich an. Das Angebot ist eine
Kooperation mit der Hotel-Akademie Dresden, teilt die Hochschule mit.
Studenten machen in dreieinhalb Jahren einen Bachelor in Hotel- und
Tourismusmanagement. Parallel absolvieren sie die Fortbildung zum
Staatlich geprüften Betriebswirt für das Hotel- und
Gaststättengewerbe. Absolventen sollen Führungsaufgaben in der
Hotelbranche übernehmen können.

Bewerber brauchen neben einer abgeschlossenen Ausbildung in dem
Bereich mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Das Studium kostet pro
Monat 340 Euro. Bewerbungsschluss ist Ende Juli.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Einbrecher durchwühlen Schule – 230 Kinder dürfen nach Hause

Mönchengladbach (dpa) – Weil Einbrecher in der Nacht ihre Schule
durchwühlt hatten, durften 230 Kinder in Mönchengladbach am
Donnerstagmorgen gleich wieder nach Hause gehen. Die Unbekannten
hätten in der Grundschule Türen und Schränke aufgebrochen und die
Klassenzimmer durchwühlt, sagte eine Polizeisprecherin. Damit die
Spurensicherung in Ruhe arbeiten konnte, habe die Schulleitung den
Unterricht für einen Tag ausfallen lassen, sagte ein Sprecher der
Stadt. Man habe die Eltern informiert, und die meisten hätten ihre
Kinder abgeholt. Die Schüler, deren Eltern nicht so schnell umplanen
konnten, würden betreut. Die «Rheinische Post» hatte zuvor darüber
berichtet.

23. Januar 2017
nach Hüseyin Arazay
Keine Kommentare

Kindergeldzahlung sollte erst mit Auslaufen des Lehrvertrags enden

Stuttgart (dpa/tmn) – Auszubildende erhalten das Kindergeld bis zum
Ablauf ihres Ausbildungsvertrages. Das gilt auch dann, wenn die
Abschlussprüfung schon vor dem Ablauf des Vertrags lag. Darauf weist
die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins
hin. Sie bezieht sich auf eine Entscheidung des Finanzgerichts
Baden-Württemberg (Az.: 7 K 407/16).

In dem verhandelten Fall hatte ein Mann geklagt, weil er für den
Monat August 2015 Kindergeld für seine Tochter haben wollte. Der
Ausbildungsvertrag der jungen Frau endete am 31. August. Die
Abschlussprüfung bestand sie bereits am 20. Juli. Die Familienkasse
forderte deshalb für August das Kindergeld zurück. Der Mann wehrte
sich dagegen.

Mit Erfolg. Die Tochter sei im August noch praktisch ausgebildet
worden. Außerdem hätte sie sich erst ab September 2015 Staatlich
anerkannte Heilerziehungspflegerin nennen dürfen und damit dem
Arbeitsmarkt zur Verfügung gestanden.